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Februar 16, 2020

Gestern war das Thema: wie wird man GLÜCKLICH erfolgreich? Und heute soll es darum gehen, wie man erfolgreich glücklich wird. 🙂

Mir ist dieser Artikel sogar noch lieber, weil glücklich zu sein, viel einfacher ist, als erfolgreich. 

Mit den Techniken und dem Wissen, das ich dir heute vorstellen werde, wird es dir sogar möglich sein SOFORT glücklich zu werden.

Das funktioniert deswegen, weil es sich beim Glück um wesentliche Prinzipien handelt, die universell für jeden gelten.

Sowohl Freunde, Verwandte, als auch meine Klienten, wollten es zunächst auch nicht glauben, bis sie diese Prinzipien gehört und selbst umgesetzt haben.

Lies dir die folgenden Zeilen deswegen aufmerksam durch, sie könnten dein Leben verändern.


Worauf kommt es beim wirklich Glücklichsein an?

Viele Menschen unterliegen immer noch dem Irrglauben, dass es die Umstände sind, auf die es ankommt. 

Dass man einen guten Job, viel Geld, Ansehen und einen passenden Partner braucht, um wirklich glücklich zu sein.

Diese Dinge können zwar alle sehr schön sein und auch KURZFRISTIG glücklich machen, auf lange Sicht sind sie aber eher nebensächlich.

Das Organ, was hier wirklich den Ton angibt, ist dein Gehirn.

Soll heißen, alles spielt sich im Kopf ab.

Ob du glücklich, unglücklich, zufrieden oder unzufrieden bist, hängt ganz allein von deinen Gedanken ab.  

Um genauer zu sein von:


Deine Bewertungen

Wem gibst du die Schuld, wenn auf Arbeit etwas nicht funktioniert? Vollkommen egal, wer die Schuld hat, übernimm doch einfach selbst Verantwortung. Scheiß auf den Schuldigen!

Wie denkst du darüber, wenn dir ein Missgeschick passiert? Beschimpfst du dich hier selbst? – »Man, ich Idiot!« – Das kann doch jedem passieren, rege dich nicht so darüber auf.

Wie hoch ist deine Fehlertoleranz? Gibst du dir selbst den Freiraum auch Fehler machen zu dürfen? Oder regst du dich über die kleinsten Fehler auf, weil du den Anspruch an dich hast perfekt zu sein?

und


Deinen Sichtweisen

Wie siehst du die Welt? Siehst du überall schöne Dinge oder achtest du nur auf das Negative?

Worüber redest du mit deinen Freunden? Meckerst du ständig über “alles was falsch läuft in diesem Land”. oder lässt du auch mal fünfe gerade sein und genießt den schönen Tag?

Worauf liegt dein Fokus? Auf dem Positiven oder auf dem Negativen.

Das alles sind entweder oder ENTSCHEIDUNGEN, wie du deine Gedanken steuern möchtest. 

Du hast ständig die Wahl, ob du dich für die positiven und schönen Sichtweisen oder die negativen und zerstörerischen entscheidest.

Die eine Richtung macht dich glücklich, die andere unglücklich.

So einfach ist das.


Das wichtigste ist die Entscheidung

Wenn du wirklich glücklich sein WILLST und es dir schwerfällt, dich für die positiven Sichtweisen und Bewertungen zu entscheiden, dann hast du noch nicht die wichtigste Entscheidung von allen getroffen:

Die Entscheidung zum Glücklichsein. 

Ja, das Glücklichsein ist eine Entscheidungsfrage.

WILLST du wirklich glücklich sein? Dann triff einmal wirklich bewusst die Entscheidung: »Ich BIN glücklich!«

Und dann achte auf deine Gedanken, deine Bewertungen, deine Gespräche, deine Gefühle usw.

Sobald du negative Gespräche, negative Gedanken, Gefühle … entdeckst, sagst du dir: »Nein, ich bin ein glücklicher Menschen und so denken/ handeln/ bewerten glückliche Menschen nicht.« 

Als folge Frage vielleicht: »Wie würde ein glücklicher Mensch jetzt denken/ handeln/ bewerten?« 

Fällt dir hier nichts ein, kannst du dich auch fragen, »Wie würde … Terry Crews, Ryan Reynolds, Goofy oder auch Ned Flanders jetzt reagieren?«

Ok… Ned Flanders vielleicht nicht, aber dafür eine andere reale oder fiktive  Person, die immer gut gelaunt ist.

Solche Gedanken helfen enorm dabei sofort positiv zu denken und zu bewerten.


Das negative Gedankenkarussell stoppen

Du kennst das sicherlich. Wenn du erst einmal angefangen hast dir Sorgen zu machen, spinnst du diesen Gedanken immer weiter und weiter, bis ins Extremste.

Was dann so aussehen kann: Urlaub → fremdes Land → ich finde den Weg nicht → ich verlaufe mich → ich gehe in die falsche Gasse → ich werde ausgeraubt → dann gekidnappt und meine Organe werden verkauft…

Wenn du deine Gedanken nicht stoppst, macht dein Gehirn, was es will und denkt sich immer schlimmer werdende Szenarien aus.

Die einzige Lösung ist hier die Ausbildung eines Gedanken-Bewusstseins.

Entwickle ein Bewusstsein für deine Gedanken. So bemerkst du sofort die negativen Übeltäter und kannst Gegenmaßnahmen einleiten.

Die zwei Besten sind die Folgenden: 


Die STOP-Technik

Bemerkst du negative Gedanken, Gefühle oder ähnliches, rufst du ganz laut in Gedanken: »STOP«.

So, als wolltest du einen Fahrradfahrer stoppen, bevor er auf die dicht befahrene Straße fährt.

Nur, dass du eben keine Person stoppst, sondern dein negatives Gedankenkarussell.

Diese Technik fungiert sozusagen als Notknopf im Kopf.

Denn wenn du es richtig machst, ist danach erst mal kurz Stille im Kopf. So, als würdest du in der Kantine ganz laut »RUHEE !« brüllen.

Und dann fokussierst du dich auf deine positiven Gedanken.

Stelle dir hier wieder die Frage: »Wie würde ein glücklicher Mensch jetzt denken/ handeln/ bewerten?« 

Die STOP-Technik kann ich in den Situationen empfehlen, in denen die negativen Gedanken schon etwas an Fahrt aufgenommen haben und immer beunruhigender werden.

Es ist also keine Technik für den Alltag.


Negative Gedanken weiterziehen lassen

Es funktioniert nicht Gedanken unterdrücken zu wollen.

Tust du es, kommen sie letztendlich nur stärker wieder.

Die Lösung ist, ihnen gar nicht erst so große Bedeutung zuzumessen und sie weiterziehen zu lassen.

Jeder von uns hat Mal negative oder sogar schreckliche Gedanken.

Ob das Gedanken an eine Beleidigung, einen Diebstahl, einen Mord oder sogar eine Vergewaltigung sind, spielt dabei erst einmal keine Rolle.

Solange du diesen Gedanken keine Taten folgen lässt, bist du noch lange kein schlechter Mensch.

Mach dich nicht selbst fertig, nur weil du ab und zu “schlechte” Gedanken hast. 

Lass sie einfach ziehen und gib ihnen weiter keine Aufmerksamkeit. Dadurch werden sie nach und nach von selbst verschwinden.


Löse dich von “wenn, dann”- Denkfehlern

»Wenn ich erst das Haus abbezahlt habe, bin ich glücklich«

»Wenn ich doch nur eine Freundin hätte, dann wäre ich wieder glücklich«

»Wenn ich nur diesen Job hätte, dann wäre ich glücklich«

Du brauchst nichts Besonderes, um glücklich sein zu können! 

Du kannst immer und überall glücklich sein. 

Das WAHRE Glück hängt nie von äußeren Faktoren ab, sondern immer von den inneren. 

Natürlich kannst du dein Glück von solchen Faktoren abhängig machen. Dann wirst du aber immer Spielball deiner Umstände sein.

Und stell dir vor, du schaffst es NICHT dieses Ziel zu erreichen.

Willst du dann so lange unglücklich sein, bis sich dieser Wunsch doch noch erfüllt?

Achte auf ähnliche Sätze im Kopf, die mit “wenn” anfangen. Vielleicht handelt es sich dabei um einen “wenn, dann”- Denkfehler.


Lenke deinen Fokus auf das Schöne 

Ich habe es weiter oben schon beschrieben, wollte es hier aber noch einmal gesondert aufführen.

Denn es ist unglaublich wichtig, dass du nicht nur die negativen Gedanken im Zaum hältst, sondern vor allem auch positive Gedanken förderst.

Versuche dafür in jeder Situation etwas Positives zu sehen.

Zum Beispiel ein Learning, dass du aus deinem Fehler ziehen kannst. Oder eine positive Sicht, zu der du kommst, indem du um die Ecke denkst:

Ein Diebstahl könnte so zur unfreiwilligen Spende an jemanden werden, der es nötiger hat als du.

Schlechtes Wetter, das genau dann auftaucht, wenn du laufen gehst, wird so zum Training für dein Durchhaltevermögen.

Aber zu den positiven Dingen gehören natürlich auch die einfachen Freuden des Lebens.

Zwitschernde Vögel, ein blauer Himmel, Sonnenschein, lachende Menschen, nette Personen, spielende Kinder …

Du kannst bei all diesen Dingen auch einfach Mal kurz innehalten und dir bewusst machen, wie schön das Leben doch ist.

Diese Zeit hat jeder. Und sie bereichert dein Leben ungemein. Diese Wertschätzung ist ein wahrer Booster für dein Glücksempfinden.

Und du kannst ihn überall anwenden.


Halte dich von den Miesepetern fern

Sie lauern überall. Im Büro, zu Hause, im Fernsehen, beim Einkaufen… die Miesepeter.

Du kannst sie auch Schwarzseher, negativ Menschen, Bewohner oder auch Pessimisten nennen.

Vollkommen egal, die Message ist die Gleiche:

Nichts ist gut genug, nie sind sie zufrieden und sie finden überall etwas Negatives.

Und mit ihrer negativen Sichtweise beeinflussen sie auch dich. Du fängst dann auch an dir ständig Sorgen zu machen und in allen Dingen etwas Negatives zu sehen.

Je häufiger der Kontakt, desto größer der Einfluss.

Das Problem daran ist neben dem negativen Einfluss, dass sich die Personen selbst nicht darüber bewusst sind.

Sie merken schlichtweg einfach nicht, dass sie ständig negativ drauf sind.

Geschweige denn, dass sie anderen mit ihrer Miesepeter Laune schaden.

Halte dich (so weit es geht) von solchen Menschen fern. Beschränke den Kontakt zumindest auf ein Minimum.

Falls sich der Kontakt nicht vermeiden lässt, versuche die Gespräche bewusst immer in eine positive Richtung zu lenken.

Weise deinen Gegenüber zur Not darauf hin, falls es dir wirklich zu viel wird.

Versuche aber nicht deine Mitmenschen zu ändern. Es ist beinahe unmöglich andere zu ändern, wenn diese sich nicht ändern wollen.

Abgesehen davon hast du auch gar nicht das Recht andere gegen ihren Willen zu ändern.

Spare dir deshalb diese Zeit und Energie.


Wenn du diese Dinge umsetzt, steht deinem Glück nichts mehr im Weg.

Du kannst alle Techniken und Tipps in jeder Situation anwenden und deinem Leben so einen positiven Drive verpassen.

Ich wünsche dir wahrhaftiges Glück und Spaß beim umsetzen.


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