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High Speed Hosting | Mein Vorher-Nachher Vergleich

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Dezember 30, 2018

High Speed Hosting | Mein Vorher – Nachher Vergleich

Im vorletzten Artikel habe ich über meine Erfahrungen mit meinen bisherigen Internet Anbietern geschrieben.

Und da dachte ich mir, mach ich doch gleich bei den Hosting Anbietern weiter.

In meinem Artikel Professionelle Website erstellen, habe ich schon ein kurzes Update dazu gegeben aber ich möchte hier noch einmal ausführlich über die ganze Sache berichten.

Zunächst einmal, was ist passiert?

Ich hatte alle meine Websites damals von den amerikanischen Hosting Service Namecheap hosten lassen.

Mich wunderte allerdings, warum die Website so langsam ist. Also startete ich einige Speedtests, weil ich wissen wollte, ob die Website auch für andere so langsam war.

Und siehe da. Ja, das war sie, viel zu langsam sogar.

Also beschloss ich den Anbieter zu wechseln. Nach einer intensiven Recherche entschied ich mich für den Anbieter Raidboxes* und ich bin über alle Maße zufrieden.

 

Vorher: Ein quälen an allen Ecken

Ich schreibe schon seit mehreren Monaten auf meinem Blog und gerade am Anfang habe ich mich weniger um Content und viel mehr um das Design gekümmert.

So hab ich etliche Farben, Größen und Overlays ausprobiert.

Das Problem, wenn du solche Arbeiten auf einer langsamen Website machst, dauern sie EWIG.

Denn jedes mal, wenn du eine neue EInstellung, Farbe oder sonstwas testen möchtest, musst du speichern und die Seite neu laden.

Normal aber wenn das Laden um die 10 Sekunden dauert und das Speichern auch nochmal 8, wird man schnell ungeduldig.

Es hat mich ziemlich genervt, dass ich nicht schneller arbeiten konnte und das ist schon mal ein riesen Punkt für meine Entscheidung.

(Weiter unten zeige ich dir den direkten Vergleich zwischen vorher und nachher)

Wichtig: Ab einer Ladezeit von 3 Sekunden springen 40%! der Besucher ab.

Das solltest du immer im Hinterkopf behalten.

Und damit ist nicht die Ladezeit gemeint, die dir  irgendwelche Speedtest und Load Speed Tools anzeigen, sondern die, die der Besucher wirklich SIEHT.

Es kann auch sein, dass dir der Speedtest anzeigt, dass alles in Butter ist aber deine Besucher (für Internet Verhältnisse) lange warten müssen.

Darum schau dir die Ladegeschwindigkeit deiner Website, ganz oldschool, mit den eigenen Augen an. Klicke auf “neu Laden” und schau, ob du das deinem Besucher zumuten kannst.

Ein weiteres negativ Merkmal ist, dass Elemente zu langsam geladen werden oder auch komplett ausbleiben.

Und dann natürlich noch der wichtigste Punkt von allen: Die User Experience. Wenn der Besucher keinen Spaß hat, während er auf deiner Website unterwegs ist, wird er sie schnell wieder verlassen.

Ob Shop oder Blog spielt dabei keine Rolle, wenn sie ständig warten müssen wird ein Großteil der Leute die Lust verlieren und wegklicken.

 

Halten wir nochmal die negativen Merkmale fest:

  • Das Arbeiten auf der Website verzögert sich ungemein und frustet
  • Viele Besucher sind ungeduldig und springen vorher ab
  • Elemente werden zu langsam oder gar nicht geladen
  • Die User Experience leidet maßgeblich

Ich hätte sicherlich noch mehr Beispiele gefunden aber ich finde, das sind die wichtigsten.

 

Nachher: Das Gefühl macht den Unterschied

Hier sehe ich ganz klar die User Experience im Fokus, denn er ist es schließlich, wofür die Website erstellt wird.

Und wenn ich eines von Jeff Bezos gelernt habe dann, dass bei allen Tätigkeiten als Unternehmer, der Kunde im Vordergrund stehen sollte.

Eine schnellere Website trägt ungeheuer viel dazu bei, dass der Besucher Spaß beim surfen und stöbern hat.

Stell dir mal eine Buchhandlung vor, bei der du für jedes Buch, das du dir ansehen willst auf einen Knopf drücken und 20 Sekunden warten musst, anstatt dass du es direkt in die Hand nehmen darfst.

Das wäre super nervig und auf einer Website ist es genauso, wenn nicht sogar noch schlimmer.

Unser Leben wird immer schnelllebiger und die Menschen immer ungeduldiger. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis High Speed Anbieter zum Standard werden.

Die Tatsache, dass ich jetzt viel schneller arbeiten kann sehe ich eher als Bonus.

Da ich den Vergleich zu vorher habe empfinde ich es jetzt als super angenehm auf meiner Website zu surfen.

Schreib mir doch in die Kommentare, wie du die Ladezeit empfindest. 🙂

 

Der Direktvergleich vorher – nachher

 

 

Ich habe in diesem Video die Zeit gestoppt die, der Server zum Laden der Seite gebraucht hat,  NICHT die, die der Besucher als Ladezeit empfindet.

Das “neu Laden” startet bei beiden zur selben Zeit und links (vorher) fängt die Website erst dann an zu Laden, wenn sie rechts (nachher) schon fertig ist.

Du kannst das Video gerne stoppen, an der Stelle, an der die Website links fertig geladen scheint, also alles sichtbar ist.

Du wirst feststellen, dass das ganze um die 4 Sekunden gedauert hat. Das reinste Horrorszenario für einen Website Betreiber. (und jeden Besucher)

An so einem Vergleich siehst du ganz deutlich, wie wichtig es ist, dass du dir die reelle Ladezeit deiner Website ansiehst und dich nicht nur auf Tools und Programme verlässt, die dir irgendeinen Wert anzeigen.

Auch, wenn die Website jetzt schnell lädt, wird mir beim Google Speetest dieser Wert für die mobilen Geräte angezeigt:

 

Zum Vergleich, diesen Wert hatte meine Website vorher:

 

 

Du siehst, obwohl die Seite nun enorm an Geschwindigkeit zugelegt hat wird hier trotzdem immer noch ein inakzeptabler Wert angezeigt.

(Ich habe die Geschwindigkeit zur genüge mit meinem Smartphone getestet und kann nur sagen: sie IST schnell, auch mobil…)

 

Der Wert der für die Desktop angezeigt wird stand vorher auf 59 und hier ist das neue Ergenis:

 

Eine nette Zahlenspielerei aber für einen WIRKLICHEN Vergleich komplett irrelevant.

Ich zeige dir jetzt einen Speedtest, mit dem du auch etwas anfangen kannst.

Vorher:

Nachher:

Wie du siehst, sollte man sich nicht immer auf irgendwelche Tools verlassen.

Auch wenn das zweite Speetest Tool viel mehr und vor allem auch wertvolle Informationen liefert, solltest du dich trotzdem AUCH auf deine eigenen Augen verlassen.

Teste von unterschiedlichen Geräten, bei Freunden, usw. und schau, wie es dort aussieht.

Achte nicht nur auf Tools und wenn doch, mache nicht den gleichen Fehler wie ich und benutze wenigstens die richtigen. 🙂

 

Wie lief der Wechsel ab?

Im Normalfall hat Raidboxes* ein WordPress Plugin, das du einfach nur auf deiner Website installieren brauchst um dann den “Klicke hier” und “Klicke dort” Anweisungen zu folgen.

Bei mir hat diese Art des Umzugs aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, also habe ich den super netten Support angeschrieben.

Von hier aus brauchte ich nichts mehr machen, die Mitarbeiter haben den Rest erledigt und eine Kopie meine Website als Dropbox erstellt.

Diese bleibt 30 Tage lang bestehen, so dass du testen kannst, ob alles dort ist wo es hingehört und auch nichts fehlt.

 

hier siehst du das Raidboxes Interface, wie es aussieht, wenn der Umzug vollzogen wurde

 

Um die 30 Tage Box in eine Fulltime Box umzuwandeln musst du nur einen Tarif wählen und fertig.

Falls du einmal Fragen haben solltest, hilft dir der Live Chat. Ich musste bisher maximal 5 Minuten warten. Die Mitarbeiter helfen dir bei so ziemlich jeder Frage zum Thema aus. (ich hatte viele Fragen :D)

 

Bei welchen Projekten lohnt sich ein High Speed Anbieter?

Alle größeren Projekte, an denen viel Zeit und/oder Arbeit hängt, würde ich mit einem High Speed Host aufsetzen.

Bei Shops ist eine kurze Ladezeit beim stöbern ein absolutes muss.

Als Faustregel würde ich sagen, für alle Projekte, bei denen der Besucher sich viel auf deiner Website bewegen soll, ist High Speed angebracht.

Es gibt also nur sehr wenig Projekte, bei denen es absolut keinen Sinn macht.

In den nächsten Jahren werden die High Speed Websites sowieso mehr und mehr zum Standard werden.

Apropos Standard der nächsten Jahre: Jede Seite ohne SSL Zertifikat wird von Google als „nicht sicher“ deklariert werden, was einen enormen Impact auf die Besucherzahlen haben wird.

Die Einrichtung des SSL Zertifikats erfolgt bei Raidboxes per Mausklick.

Falls du dir bei deinem Projekt noch nicht sicher bist, wo die Reise hingehen soll, solltest du einfach noch etwas Zeit verstreichen lassen, bis du dir sicher bist. Nur nichts überstürzen!

 

Die wichtigste Erkenntnis, die ich mitgenommen habe

 

“Kaufst du billig, kaufst du zweimal”

 

Ich weiß nicht, wie oft ich schon versucht habe Geld zu sparen, indem ich die billige Variante wähle.

Aber so gut wie jedes mal musste ich auf die Top Variante umsteigen, weil die Billige einfach nicht das geboten hat, was ich brauchte.

Falls du wirklich überlegen solltest umzusteigen oder ein neues Projekt planst… es lohnt sich.

 

Wenn dir Raidboxes gefällt, klicke hier und schalte auf High Speed um!*

 

Hast du schon Erfahrungen mit High Speed Hosting gemacht? Wenn ja, wie gefällt es dir und bei welchem Anbieter bist du?

 

 

 


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