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5 Tipps zum Lebensziele richtig definieren

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Februar 4, 2020

Immer mehr Menschen werden sich darüber bewusst, dass sie ihr Leben früh in die eigenen Hände nehmen müssen, um nicht irgendwann dazustehen und sich zu fragen »Wo ist nur die ganze Zeit geblieben?« 

Immer mehr Menschen wollen etwas aus ihrem Leben machen und definieren Ziele, um ihren Idolen zu folgen.

Damit du beim Lebensziele definieren nicht die gleichen Fehler machst, wie ich damals, möchte ich dir heute 5 Tipps an die Hand geben, mit denen du deine Erfolgswahrscheinlichkeit um ein vielfaches erhöhst.


1. Finde heraus, was dir am wichtigsten ist

Bevor du deine Lebensziele definieren kannst, musst du herausfinden, welche Dinge dir im Leben am wichtigsten sind.

Denn oft rennen wir Zielen und Wünschen hinterher die gar nicht unsere eigenen sind.

Durch Filme, Serien und vor allem durch Social Media erhalten wir ganz schnell Träume, die nicht den Dingen folgen, die uns im Leben wichtig sind.

Darum solltest du bevor du an konkrete Ziele denkst, erst einmal herausfinden welche grundlegenden Dinge dir im Leben am wichtigsten sind.

Bring dafür die folgenden Dinge in deine persönliche Reihenfolge:

  1. Zeit
  2. Reichtum 
  3. gute Freundschaften
  4. Ruhm
  5. Gesundheit
  6. Sicherheit
  7. Familie
  8. Abenteuer
  9. Spaß
  10. Freiheit
  11. Sich selbst unvergesslich machen
  12. Freizeit

Du kannst dieser Liste noch etliche weitere Werte hinzufügen.

Diese Liste ist enorm wichtig, wenn es darum geht die Art, Anzahl und vor allem auch die Größe deiner Ziele festzulegen.

Stehen bei dir Zeit und Familie an erster Stelle, macht es keinen Sinn sich als Lebensziel “Selfmade-Milliardär” aufzuschreiben.

Du siehst so aber nicht nur auf einen Blick, welche Ziele du dir nicht setzen solltest, sondern auch welche Ziele für dich eher infrage kommen.

Zum Beispiel könnte eine Rucksack-Weltreise zu einer deiner Lebensziele gehören, wenn du Abenteuer, Spaß und Freiheit als sehr wichtig ansiehst.

Mit so einer Liste kannst du auch Freunde und Familie zur Hilfe nehmen, um dir beim brainstormen zu helfen.

Wichtiger ist hingegen jedoch, dass du die “falschen” Ziele so mit einem Blick aussortieren kannst. 


2. Werde dir über den Preis bewusst

An jedem Ziel, Wunsch oder Traum hängt ein Preisschild. Bist du bereit in deinem Leben diesen Preis zu zahlen?

Bist du zum Beispiel bereit, etliche Jahre deines Lebens mit Training zu verbringen, um Profisportler zu werden?

Bist du bereit für das Training auf einen Partner zu verzichten, am Wochenende nicht feiern zu gehen und auch sonst alle Dinge diesem Ziel unterzuordnen?

Auch auf die Gefahr hin, dass du dieses Ziel letztendlich doch nicht erreichst?

Das sind alles Fragen, über die du dir von vornherein bewusst werden musst.

Denn erst, wenn du diese Fragen für dich ermittelt und beantwortet hast, kannst du dir auch nur ansatzweise sicher sein, ob dieses Lebensziel etwas für dich ist oder nicht.

Ich selbst habe schon oft Wünsche gehabt, bei denen ich drauf und dran war sie mir erfüllen zu wollen.

Als ich dann aber mehr darüber nachdachte, welche Aufgaben damit verbunden sind und was für ein Rattenschwanz an diesem Ziel hängt, habe ich es ganz schnell wieder verworfen.


Manchmal muss man akzeptieren, dass Träume eben Träume bleiben. 

Denn falls es dir auch nur ansatzweise wie mir geht, reichen nicht einmal 2 Leben aus, um sich alle Träume zu erfüllen.

Wir müssen uns entscheiden. 

Ganz zu schweigen davon, ob man es überhaupt durchhält auch nur ein einziges Ziel zu erreichen.

Mehr als 95% geben vorher auf.

Ganz egal, ob es sich um die finanzielle Freiheit, eine Sportlerkarriere oder um den Schauspieler-Traum handelt.

Nur 5% schaffen es durchzuhalten und immer weiterzumachen, bis sie ihren Traum erreicht haben.

Die Menschen werden sich nämlich erst währenddessen über die Tragweite (den Preis) bewusst und lassen es letztendlich doch sein.

Lass es bei dir erst gar nicht so weit kommen und spare dir die Mühen, indem du schon vorher auf das “Preisschild” schaust.


3. Leite die konkreten Aufgaben für deinen Alltag ab

Nicht beim Ziele setzen wird man erfolgreich, sondern beim täglichen Arbeiten. 

Dein ganz normaler Alltag ist es, der dich deinen Zielen täglich ein kleines Stückchen näher bringt. 

Weißt du schon wie dein Alltag aussehen müsste, damit du sie letztendlich auch erreichst?

Weißt du welche einzelnen Handlungen du in deinen Alltag integrieren musst, um erfolgreich zu sein?

Spätestens bei diesem Schritt wird es ernst, wenn du anfängst deinen Tag mit deinen täglichen Aufgaben zu planen.


Wichtig ist hierbei, dass du keine Milchmädchen Rechnung machst.

Gehe so pessimistisch an die Sache heran, wie du kannst.

»Was, pessimistisch?« Ja, weil wir oft dazu neigen uns die Sache zu einfach vorzustellen. 

Nehmen wir mal an, dein Ziel ist es Millionär mit 30 zu sein.

Rechne dir dabei nicht aus, dass du jeden Tag nach der Arbeit und an jedem Wochenende an deiner Selbstständigkeit arbeitest.

Wahrscheinlich wirst du es nur 1-3 Tage schaffen, weil du an den anderen viel zu gerädert vom Arbeiten sein wirst oder ganz einfach etwas anderes dazwischen kommt.

Hier wirst du auch erkennen, ob das Ganze für dich überhaupt so durchführbar ist.


4. Teste deine Ziele

Du weißt jetzt, welche konkreten Aufgaben dich im Alltag erwarten und nun musst du sie noch testen.

Arbeite ein halbes Jahr an deinem Ziel /deinen  Zielen und finde so heraus, ob dir der Alltag auch Spaß macht.

Erst dann kannst du dir sicher sein, dass du es auch Jahre oder sogar Jahrzehnte durchziehen könntest.

Denn wenn dir der Alltag keinen Spaß macht und für dich zur puren Anstrengung wird, wirst du es nicht durchhalten können dieses Ziel zu verfolgen.

Ganz egal, wie schön es auch sein mag.

Zudem wirst du so auch herausfinden wo deine Grenzen liegen und wie hoch deine Arbeitsgeschwindigkeit ist.

Es ist wichtig, dass du dich hier mindestens für ein paar Monate auf die Probe stellst, weil alles andere nicht aussagekräftig genug wäre.

Jeder schafft es sich für 1-3 Monate am Riemen zu reißen aber danach ist für die meisten Schluss.

Du willst allerdings wissen, ob du das Ganze nicht nur für ein paar Monate, sondern sogar Jahre durchhalten kannst.

Nimm dir deswegen genügend Zeit und gehe die Sache von Anfang an richtig an


5. Mach dir klar, dass du deine Ziele auch umsetzen können musst

Nicht jedes deiner Ziele kannst du überhaupt erreichen. 

Es gibt auch Dinge, die nicht in deiner Macht liegen. Ein Kinderwunsch zum Beispiel. 

Du kannst es dir nicht als Ziel setzen Kinder zu bekommen. Vielleicht bist du ja unfruchtbar. (ich hoffe nicht)

Genauso kannst du es dir nicht als Ziel setzen 80 Jahre alt zu werden.

Ich wünsche dir zwar ein langes und erfülltes Leben, aber über einen Wunsch kann es hier auch nicht hinaus gehen.

Und dann musst du dir schließlich noch die Frage stellen, für welche Ziele du dich entscheiden willst.


Dein Leben ist endlich und so sind die Ziele, die du erreichen kannst auch limitiert. Für welche willst du dich also entscheiden?

Spätestens in Schritt 4. Hast du bereits erkannt, dass du nicht alle Ziele umsetzen kannst. 

Und selbst wenn du diese Ziele nicht simultan, sondern nacheinander erreichen willst, musst du auch ein wenig Realismus in deine Planung mit einfließen lassen.

So energiegeladen und zielstrebig du jetzt auch sein magst, irgendwann wirst du dich auch zur Ruhe setzen wollen.

Im Alter wird man nun einmal ruhiger. 

Entscheide dich deswegen nur für die wichtigsten Ziele. Und rechne eher damit, dass es mit den Zielen danach nichts wird.


So doof das auch ist, muss man sich doch ab und zu für den einen oder den anderen Weg entscheiden.

Ich bin davon überzeugt, du findest den richtigen für dich und hast maximalen Erfolg auf dieser Reise.


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