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Durch Mantras vollautomatisiert erfolgreich +geheime Technik

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Dezember 22, 2018

Durch Mantras vollautomatisiert erfolgreich +geheime Technik

Da ein so unglaublich großes Interesse besteht, dachte ich mir, schreibe ich doch mal einen Artikel zum Thema Mantras.

Zunächst möchte ich aber noch erzählen, wie ich zu diesem Thema gekommen bin.

Es war vor 5 Jahren, ich war arbeitslos, unsicher und stark übergewichtig.

Ich wollte mich am liebsten den ganzen Tag zuhause einschließen, niemanden sehen und mit niemandem sprechen. Ich befand mich also in einer typischen Abwärtsspirale.

Auch wenn der Wunsch abzunehmen der Größte war, war Geld verdienen doch wichtiger.

Irgendwann war der Druck so groß, dass ich den Entschluss fasste etwas zu ändern, mich zu ändern.

Also kaufte ich mir ein, zwei Bücher, (die ich mir kaum leisten konnte) um endlich raus aus diesem schlamassel zu kommen.

Und das Buch, was letztendlich den Grundstein für meine Persönlichkeitsentwicklung gelegt hatte, war “Der Weg zur finanziellen Freiheit: In sieben Jahren die erste Million”-von Bodo Schäfer.

Ich weiß, das ist jetzt nicht das typische Buch für Persönlichkeitsentwicklungen aber es war genau das, was ich gebraucht habe.

Denn Herr Schäfer hat mir gezeigt, wie mächtig Affirmationen/ Mantras sein können.

 

Der Unterschied zwischen Mantras und Affirmationen.

Affirmationen sind einfach gesagt positive Glaubenssätze.

Durch das ständige wiederholen übernimmt dein Unterbewusstsein nach einer gewissen Zeit diesen Glaubenssatz. (was du dabei beachten musst erkläre ich weiter unten)

Das Mantra stammt aus dem Buddhismus, Hinduismus und heißt so viel wie heilige Silbe, magische Formel, heiliger Vers.

Es kann also eine Lebensweisheit, ein Gedicht oder aber auch eine Affirmation sein.

Der wichtigste Punkt ist, dass man Mantras immer wieder für sich selbst wiederholt, ob laut oder still für sich spielt dabei keine Rolle.

Also ist jede Affirmation auch ein Mantra aber nicht jedes Mantra eine Affirmation.

Wenn ich also im folgenden von Mantras oder Affirmationen spreche, weißt du jetzt genau bescheid.

 

Warum sind Affirmationen so mächtig

Um zu verstehen, warum sie so gut funktionieren, musst du etwas über dein Unterbewusstsein lernen:

Das Unterbewusstsein macht 90% unseres Charakters aus, wir sind also quasi fast ausschließlich auf Autopilot.

All unser handeln und wie wir mit Situationen und Gegebenheiten umgehen hängt von unseren unterbewussten Glaubenssätzen ab.

Wenn sich also vor uns an der Kasse jemand vordrängelt hängt es von unseren Glaubenssätzen ab, ob uns das stört oder nicht.

Diese Reaktion kommt so schnell, dass wir mit unserem Bewusstsein nur auf dieses Gefühl re-agieren können. Das Gefühl selbst aber nicht beeinflussen.

Bleiben wir bei dem Beispiel:

Hast du einen dieser folgenden Glaubenssätze: “Warum passiert mir das immer” , “können sich die anderen nicht mal benehmen”, “war ja klar, dass ich wieder so ein pech habe” o.ä.

Dann wirst du wahrscheinlich gereizt auf diesen Drängler reagieren.

Hast du aber Glaubenssätze wie: “Ich bin glücklich” , “meine Gute Laune ist unerschütterlich”, “ich freue mich jeden Tag mehr und mehr

Dann wirst du gelassen bleiben und dieser Mensch wird dich nicht weiter stören.

 

Dein Unterbewusstsein entscheidet also wo es lang geht.

Wenn du nun also bewusst eine Sache tun möchtest die GEGEN deine aktuellen Glaubenssätze verstößt, ist es als würdest du einen Fluss hinauf schwimmen wollen.

Einige Zeit geht es vielleicht aber irgendwann geht dir die Puste aus und dein Unterbewusstsein gewinnt.

Deine persönlichen Glaubenssätze kannst du nirgendwo nachlesen, nur dein Unterbewusstsein kennt sie.

Du kannst sie nur durch 2 Dinge ändern:

 

  • Durch die Art, wie du mit Situationen umgehst.
  • Durch Affirmationen.

 

Du verwendest Affirmationen schon dein ganzes Leben lang. Meistens übernimmst du sie von deinen Eltern:

“Das war mir wieder klar”, “Warum immer ich”, “ich bin zu fett”, ich kann das nicht, “Geld ist die Wurzel allen übels”, “dafür bin ich zu faul”

Wenn du gerne sportlicher wärst aber dir ständig sagst “dafür bin ich zu faul”, dann wirst du auch zu faul sein.

(Selbst, wenn du dir beim Thema aufräumen ständig sagst, dass du zu faul bist, wird das deine Willenskraft zum Sport machen beeinflussen.)

Wenn du abnehmen willst, dann sage dir nicht ständig “ich bin zu fett”, wenn du in den Spiegel schaust, sondern “ich bin schlank”.

Mit deinem Business funktioniert es genauso. Sag dir nicht “das schaffe ich doch nie”, sondern “ich liebe es zu lernen/ zu arbeiten”.

Das hat nichts mit “sich selbst anlügen” zutun! – Dein Unterbewusstsein glaubt alles, was du ihm sagst, also programmiere es um.

 

Wie funktionieren Affirmationen denn nun?

2 Punkte sind wichtig, wenn du Mantras in dein Leben integrieren möchtest:

 

1. ständige Wiederholung

Je öfter du ein Mantra wiederholst, desto schneller wirkt es und desto mächtiger wird es.

Ob du dein Mantra morgens, mittags, abends oder alle 30 min oder jedes mal, wenn du dich kratzt wiederholst, bleibt dir überlassen.

Hier ist ein Beispiel von einem meiner Mantras:

 

folge mir auf Pinterest für mehr Mantras und nützliche Tipps zu diesem Thema

 

Arnold Schwarzenegger war schon immer ein großes Vorbild von mir und deswegen wirkt eines seiner Mantras auch sehr stark bei mir.

“Schmerz ist gut. Ich liebe den Schmerz, weil er mich zum Champion macht”

Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen JEDEN Tag um 5:30 Uhr aufzustehen, um an meiner Selbstständigkeit zu arbeiten.

Lange Zeit hatte ich damit große Probleme, bis ich auf dieses Mantra gestoßen bin.

Jeden Morgen wenn ich aufwache und der Wecker klingelt sage ich mir “Schmerz ist gut, ich liebe den Schmerz, weil er mich erfolgreich macht”

So lerne ich den “Schmerz” so früh aufzustehen lieben und es fällt mir von Tag zu Tag leichter und leichter.

Für den Anfang reicht es, wenn du nur für dein größtes Problem ein Mantra in deinen Alltag integrierst.

Im Idealfall integrierst du sie mit etwas, das mit deinem Problem zu tun hat.

Bist du schüchtern: Sag dir jedes mal “Ich bin mutig”, wenn du durch eine Tür nach draußen gehst.

Willst du Geld sparen: “ich kaufe nur das, was ich WIRKLICH brauche” – wenn du einkaufen gehst

Willst du dir ein Business aufbauen: “Ich bin erfolgreich und schaffe alles, was ich mir vornehme” – wenn du dich auf deinen Arbeitssessel setzt

2. immer positiv sein

Du hast es vielleicht schon gemerkt. In allen genannten Beispielen war keine Verneinung drin.

Ich habe das Beispiel “meine Gute Laune ist unerschütterlich genannt”, warum habe ich nicht sowas geschrieben “Nichts kann meine gute Laune verhindern” ?

Weil das eine Verneinung wäre.

Hier ein bekanntes Beispiel, das dir zeigt, warum Verneinungen nicht funktionieren:

Wenn ich dir sage: “denke NICHT an einen blauen Elefanten”, woran denkst du dann?

An einen blauen Elefanten.

Wörter wie keine und nicht usw. dürfen in deinen Mantras also nicht vorkommen. (suche dir immer eine positive Aussage ohne Verneinung)

 

Affirmationen der anderen Art

Wenn du dich schon ein wenig mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und Bücher zu dem Thema gelesen hast, dann wird dir aufgefallen sein, dass alle großen Coaches das gleiche predigen. – Eine Motivationswand

Eine Wand oder ein Board das du mit Bildern beklebst, die deine Ziele repräsentieren.

In Kombination mit diesen Bildern funktionieren deine Mantras nämlich um ein vielfaches besser als ohne. Einfach aus dem Grund, weil Bilder am aussagekräftigsten sind.

So sieht meine Motivationswand aus:

 

sportlich – Selbstvertrauen – glücklich – Familie – Finanziell Frei – gelassen – gebildet, das ist, was ich mit meiner Motivationswand verbinde.

Es muss natürlich keine Motivationswand sein. Hauptsache ist, dass du eine starke positive Emotion mit deinem Mantra verbindest. Das kann auch ein Bild deiner Vorstellungskraft sein.

 

Dann gibt es noch die Subliminals. Sozusagen das Hörbuch der Affirmation.

Subliminals sind Tonspuren mit beruhigender Musik und leisen Stimmen, die 3-5 Affirmationen zu einem bestimmten Thema wiederholen.

Diese Stimmen sollten so leise sein, dass sie nur das Unterbewusstsein hören kann. Wenn du die Stimmen verstehen kannst besteht nämlich das Risiko, dass du widersprichst.

Du kannst Subliminals zusätzlich zu deinen bestehenden Mantras in dein Leben integrieren. Es sollten aber nicht mehr als 3 sein und sie sollten thematisch zu deinen anderen Mantras passen.

Diese kannst du dann beim Staubsaugen, vor dem schlafen gehen, morgens beim Brötchen schmieren … hören. Einmal täglich reicht aus aber hier gilt auch, umso mehr, desto besser.

 

Falls du dich jetzt ein wenig erschlagen fühlst, Mantras, Motivationswand, Subliminals, keine Sorge, die Mantras reichen vollkommen aus. Ich zeige dir nur, was es noch gibt. 🙂

 

Auf Energetic Eternity findest du haufenweise deutsche Subliminals, stöber gerne mal ein wenig herum.

 

Tipps für starke Mantras

So werden deine Mantras zum vollen Erfolg in deinem Leben:

  1. Verbinde sie mit starken positiven Emotionen und Bildern
  2. Binde deine Mantras in deine Alltagsroutine ein. (z.B. ein Zettel am Badspiegel)
  3. Suche dir maximal 5 Mantras (fürs erste)
  4. Suche dir einen Celebrity Twin. Also einen Promi den du bewunderst und übernehme dessen Mantras. (sofern er welche hat)

 

Wie lange sollte ich Mantras verwenden?

Vielen meiner Bekannten konnte ich mit Subliminal bereits weiterhelfen.

Einige haben sich sehr stark auf diese Hilfe verlassen und da sie funktioniert hat waren sie doppelt begeistert.

Das Problem war, dass diese paar ihre persönlichen Glaubenssätze nicht mit geändert haben.

Sie haben sich nur auf das “Wundermittel” verlassen und als das Problem vermeintlich gelöst war haben sie es wieder abgesetzt.

Was passierte? Die Probleme kamen zurück.

Es geht bei diesem ganzen Thema nicht darum ein neues Mittel zu schlucken das die Probleme löst, so dass man danach wieder weiter machen kann wie bisher.

Es geht darum, seine alten Glaubenssätze gegen bessere auszutauschen.

Am Anfang werden dir Motivationswand und Subliminal enorm weiterhelfen, weil es sehr effektive Mittel sind. Sie sind allerdings Hilfen von außen.

Den WIRKLICHEN Durchbruch kannst du aber nur mit deinen eigenen Gedanken schaffen. Also mit deinen Mantras, weil diese von innen kommen.

Sieh diese Hilfsmittel als Stützräder, bis du eigenständig fahren kannst.

Deine Mantras hingegen sind keine Hilfsmittel, sondern deine Glaubenssätze. Diese solltest du also nie ablegen, z.B. weil du dein Ziel erreicht hast, getreu dem Motto “jetzt brauch ich sie ja nicht mehr”

 

Finde dein persönliches Mantra

Kein Mantra wirkt so gut, wie dein eigenes.

Die wichtigsten Dinge kennst du bereits aber ich möchte dir noch einen weiteren mit an die Hand geben.

Dabei geht es um die Formulierung.

Formuliere deine Mantra immer so, als hättest du sie bereits erreicht.

Wenn du abnehmen willst (von 70kg auf 60kg) schreibst du nicht “ich nehme 10kg ab”, sondern “ich wiege 60kg”

 

Dein Unterbewusstsein nimmt deinen Glaubenssatz so an, wie du ihn sagst.

Und versucht diesen Glaubenssatz in den ist-Zustand zu bringen.

Bevor ich es vergesse. Es sollte natürlich immer um dich gehen. Also immer mit Wörter wie “ich”, “mir” und “meine” – nur der Vollständigkeit halber 😀

 

 

Bonus: Die geheime Technik, mit der du alles schaffst

Um dem ganzen einen Namen zu geben nennen wir das ganze jezt die Horror-Konditionierung.

Ich weiß,das hat jetzt weniger mit Mantras o.ä. zu tun, kann dir aber trotzdem enorm weiterhelfen beim erreichen deiner Ziele.

Diese Technik ist so effektiv ist, dass sie selbst bei dem größten Kritiker funktioniert, auch wenn er nicht an Mantras o.ä. glaubt.

Sie funktioniert so: für das nicht erreichen deines Ziels denkst du dir ein möglichst schlimmes. Das Schlimmste um genau zu sein.

Und du stellst dir vor, dass dieses Szenario eintreten wird, wenn du jetzt nicht XY machst.

Ich erkläre das anhand zweier Beispiele von mir:

  1. Als ich 18 Jahre alt war, war ich so übergewichtig, dass mein Hintern so riesig, dass ich zwei Stühle gebraucht hätte. (kein schönes Bild aber wichtig, um zu verstehen wie schlimm es war)

Meine Anti Affirmation war, dass  wenn ich heute nicht zum Sport gehe werde ich mein Leben lang unglücklich sein und einsam sterben.

  1. Mein großes Ziel ist es mich Selbstständig zu machen. Nicht nur, weil ich mehr Geld verdienen will, sondern vielmehr, weil ich nicht länger fremdbestimmt und stattdessen frei meine Zukunft gestalten will.

Also habe ich mir als Horrorszenario ausgedacht, dass,  wenn ich jetzt nicht an meiner Selbstständigkeit arbeite, werde ich unglücklich und alleinstehend in einer 40 Stunden Woche bis zu meinem 65 Lebensjahr in einem Job arbeiten muss den ich hasse.

Für einige mag das vielleicht der Alltag sein, für mich ist es der schlimmste Alptraum. (wobei ich ihn mit unglücklich und alleinstehend noch ein wenig verschlimmert habe)

 

Es ist besonders wichtig, dass du dir vorstellst, dass dein Horrorszenario eintritt, wenn du JETZT nicht an deinem Ziel arbeitest…

Wenn ich JETZT kein Sport mache, wenn ich JETZT nicht lese, wenn ich JETZT nicht nach einem Partner suche…

Das ist deswegen so wichtig, weil, du jedes Mal, wenn du daran denkst heute einmal NICHT an deinen Zielen zu arbeiten an dein Alptraum Szenario denken musst…

…du rennst zum Sport als gäbs kein morgen.

 

Warum ich dir eine so grausige Technik empfehle? Nun, sie ist für alle gedacht, die von Ängsten / Komplexen aufgehalten werden.

Denn die Angst vor deinem Horrorszenario ist größer, als die Angst vor dem “was die anderen sagen/denken könnten”

Die Angst wirkt beim Menschen nämlich viel stärker als die Lust zu gewinnen.

Deswegen muss man manchmal neue Wege gehen und sein Angst mit einer noch größeren Angst überdecken. (natürlich nur, wenn man es auf normalem Wege nicht schafft)

 

Ich hoffe, du konntest viel aus diesem Artikel für deinen Alltag mitnehmen. Das Thema liegt mir sehr am herzen und ich möchte, dass Affirmationen dir genauso weiterhelfen wie mir.

 

 

 


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