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11 Punkte die zeigen warum die Positionierung so wichtig ist

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Oktober 7, 2018

11 Punkte die zeigen warum die Positionierung so wichtig ist

Als ich diesen Blog hier gestartet habe, hatte ich mir gar keine Gedanken über mich und meine Positionierung gemacht. Ich wollte einfach loslegen und schlichtweg über alles mögliche schreiben. Nach gerade einmal einem Monat kam ich schon ins zweifeln, weil ich eben auf genau dieses Thema gestoßen bin. Also habe ich mich schlau gemacht und genau herausgearbeitet, wo ich hin will.

Was bedeutet Positionierung? Es bedeutet, dass man sich, sein Projekt oder sein Produkt, ganz klar definiert, einordnet. Mit den folgenden Eigenschaften grenzt man sich effektiv von der Konkurrenz ab: Erster der Nische, höhere Qualität, schnellere Auslieferung/ Bearbeitung oder dem Preis. Design oder ein besonderer Verkaufscharakter kann auch zur Abgrenzung verwendet werden, ist aber bei weitem nicht so effektiv.

 

Was sind die vermeintlichen Nachteile der Positionierung?

Der offensichtliche Nachteil ist der kleinere Markt. Und somit auch weniger kaufwillige Kunden. Aber ist das denn wirklich ein Nachteil? Im 2. Punkt gehe ich auf die Vorteile ein, die durch die kleinere Kundschaft entstehen. Aber einen Nachteil gibt es wirklich: Verscherzt du es dir bei deinen Kunden und versaust somit deinen Ruf, kannst du es mit dieser kleinen Nische vergessen. (Das ist natürlich kein richtiger Nachteil, wenn du ehrlich bist.)

Lass uns darüber sprechen, wie dieser Gedanke meist zustande kommt. Gerade am Anfang macht so gut wie jeder den gleichen Fehler. (ich auch) Man denkt sich “ich biete einfach alles mögliche an, so kann ich jeden Bedarf abdecken.” Und genau da liegt eben der Fehler. Jeder möchte das nächste Amazon gründen und spezialisiert sich deswegen nicht. Das Problem an der Sache ist nur, dass wir nicht Amazon sind.

Ich erkläre es dir an einem Beispiel: Sagen wir ein Tante Emma Laden, bei dir um die Ecke, verkauft Brötchen. Diese Brötchen können die besten der Stadt sein, trotzdem werden die Menschen ihre Brötchen beim Bäcker kaufen. Weil die Assoziation ist: “Da gehts ums Backen, da schmeckts besser” So sind wir nun mal gepolt.

 

An dieser Grafik kannst du sehen, wie sich die Spezialisierung ungefähr auswirkt. Links der Tante Emma Laden, rechts der Bäcker.

 

Was sind die Vorteile einer guten Positionierung? Meine 11 Punkte:

Es gibt so viele Vorteile, dass man der Liste immer wieder eine weitere Idee hinzufügen könnte. Irgendwann muss man allerdings Stop sagen. Die wichtigsten Punkte sind auf jeden Fall dabei.

 

1. Dein Markteinstieg ist viel einfacher

Gerade bei der Suchmaschinenoptimierung oder beim schalten von Werbung, wird einem die Konkurrenz immer wieder bewusst. Je stärker das Google Ranking umkämpft und je höher die Klickpreise, umso härter ist der Konkurrenzkampf. Diese Probleme fallen komplett weg, wenn du dich von Anfang an, gut positionierst. Natürlich geht es oft auch nur bis zu einem bestimmten Grad aber selbst dann erleichterst du dir das Leben.

 

2. Die Kunden suchen nach dir

Nicht du nach den Kunden. Umso spezifischer das Problem ist, desto leichter fällt es die Betroffenen zu triggern. (mit Werbeanzeigen/ guten Überschriften o.ä.) Und hinzu kommt noch:

 

3. Du wirst schneller und leichter gefunden

Da es wenig bis keine Mitbewerber gibt, ist es besonders einfach, ein gutes Ranking zu erzielen. Solltest du jetzt trotzdem noch zusätzliche SEO Maßnahmen ergreifen, ist dir Platz 1 sicher. Versuche diese Position so schnell wie möglich zu erreichen und es wird sie dir keiner so einfach streitig machen.

 

4. Konkurrenten werden zu Partnern

Schließe dich mit anderen Marketern zusammen, die ähnliche Themenverwandte Probleme lösen, mit dir aber nicht konkurrieren. Schustert euch gegenseitig die Aufträge zu, die ihr alleine nicht bearbeiteten könntet. So schafft ihr euch eine Win Win Situation.

 

5. Du kannst dein Angebot besser auf den Kunden zuschneiden

Ich hab doch gesagt, dass der kleinere Markt auch viele Vorteile hat. Einer der größten ist, dass du deine Produkte / deinen Content, perfekt auf deine Kunden zuschneiden kannst. So schaffst du ungeheuren Mehrwert für den Kunden und das ist letztendlich das wichtigste. Denn wenn dein Kunde davon profitiert, profitierst letztendlich auch du.

 

6. Du findest deinen USP besonders leicht

Dein USP (Unique Selling Point) ist dein Alleinstellungsmerkmal. Also das, was dich/ dein Produkt so besonders macht

Und nicht nur das. Du kannst ihn deinem Kunden auch überaus einfach klar machen, ohne große Überzeugungsarbeit zu leisten. Einen guten Elevator Pitch kannst du auch erstellen, ohne dabei groß nachdenken zu müssen.

 

7. Du verringerst deine Streuverluste

Du weißt genau, wer zu deiner Zielgruppe gehört, was sie will und wie du sie ansprechen musst. Das verschafft dir enorme Vorteile bei der Werbetargetierung und erhöht die Effektivität deiner Werbekampagnen.

 

8. Und sparst dabei noch Werbekosten

Durch die kleinere Zielgruppe, brauchst du auch nicht mehr so große Werbekampagnen schalten. Du erhältst also mehr, für das gleiche Geld.

 

9. Du kannst höhere Preise für deine Produkte verlangen

Dadurch, dass die Problemlösungen so spezifisch sind, sind die Kunden auch damit einverstanden, dass das Produkt mehr kostet. Und gerade DAS macht eine kleine Nische so attraktiv. Sie ist leicht zu überschauen, schnell anzupassen und die Einnahmen sind trotzdem stattlich.

 

10. Du wirst viel eher als Experte wahrgenommen

Dieser Punkt ist auch ganz schnell und einfach erklärt. Ein Beispiel. Eine Frau, Mitte 40, sucht nach einem Chiropraktiker. Sie googelt und sieht die ersten beiden Anzeigen: “Rückenschmerzen adé Dr. Hutzelbub” und “Dr. Schurzpip für Frauen mittleren Alters”. Auch wenn beide Ärzte die gleiche Ausbildung hatten, ist es viel wahrscheinlicher, dass die Frau auf die zweite Anzeige klickt.

Wir gehen einfach davon aus, dass eine Person besser ist, wenn sie nur eine Sache macht. Das muss überhaupt nicht stimmen aber so sind wir nunmal einfach gestrickt.

 

11. Und du hast eine hohe Chance, deine Marke zu etablieren

Was meine ich mit Marke? Nun so wie man bei Taschentüchern an Tempo, bei Cola an Coca Cola und Kryptowährungen an Bitcoin denkt, so musst du deinen Stempel setzen. So, dass man bei Rückenschulungs Kursen, direkt an dich denkt. (Oder in welcher Nische du dich auch immer einarbeiten willst)

Das ist letztendlich das große Ziel, auf das du hinarbeiten solltest. Und wenn du es geschafft hast, hast du den Jackpot gezogen, denn dann drängt dich so schnell keiner mehr von deinem Thron runter.

 

Wie funktioniert die Positionierung in der Praxis?

Nachdem wir so lange über die ganze Theorie gesprochen haben, gehen wir noch ein wenig auf die Praxis ein. Also den wichtigen Teil.

 

1. Plane deine Businessidee

Als erstes brauchst du natürlich eine Idee und daraus folgend einen groben Plan von dem, was du umsetzen möchtest. Am besten eignet sich dafür ein Businessplan. In ihm trägst du ein, was du wann, wie und womit erreicht haben möchtest.

 

2. Finde heraus, wer deine Zielgruppe ist

Die Positionierung kann deine Streuverluste nur verringern, wenn du weißt, wer überhaupt dein Kunde ist. Auch wenn du noch kein einziges Produkt verkauft hast, gibt es eine Möglichkeit, deine Zielgruppe zu definieren: Du erstellst dir einen Kunden Avatar. Das heißt, du erstellst dir einen fiktiven Traum Kunden, den du so genau wie möglich beschreibst.

 

3. Nische finden

Als zweites brauchst du eine Nische. Ich rate dir, für den Anfang immer eine zu wählen, in der du dich schon auskennst. Oder die dir Spaß machen. Solltest du bereits etwas Erfahrung gesammelt haben, kannst du auch einfach nach der Profitabilität gehen. Und falls du noch gar keine Ahnung davon hast, wie du deine persönliche, profitable Nische findest, kann ich meinen Blogpost ans Herz legen:

 

4. Konkurrenz analysieren

Die Analyse ist denkbar einfach. Suche bei Google nach Mitbewerbern und stelle dir zu deren Produkten folgende Fragen:

  1. Sind dort noch Probleme offen, für die eine Lösung fehlt?
  2. Kannst du bessere Qualität bieten? (gilt auch für Content)
  3. Kannst du deine Konkurrenz mit deinem USP ausstechen?

 

5. Positionieren

Hierfür brauchst du nur nach die Fragen des letzten Punktes durchgehen. Du kannst dir dazu auch eine einfache Checkliste ersten und ganz schnell wirst du deine Position finden.

 

  • Zur 1. Frage: Die beste Position ist die, bei der du gar keine Konkurrenz hast. Mit dieser Frage, findest du schnell heraus, wo noch Bedarf besteht und kannst dementsprechend handeln. Die Nischen werden dementsprechend klein sein, also pass deine Preise gut an.

 

  • Zur 2. Frage: Du musst nicht immer deine Nische verkleinern. Manchmal reicht es  auch, wenn du bessere Qualität als deine Konkurrenz bietest. Diese Möglichkeit solltest du allerdings nur nutzen, wenn deine Mitbewerber ganz offensichtlich schlechte Produkte verkaufen. So dass der Markt geradezu auf jemand besseren wartet.

 

  • Zur 3. Frage: Die USP’s, die wirklich ziehen sind: Qualität, schnellere Lieferung/ Bearbeitung oder erster in einer Nische. Bei anderen Dingen, die eher zweitrangig sind, wäre ich vorsichtig. (besonders viel Charisma/ Witz/ besseres Design, usw.) Denn diese können zwar hier und da mal für einen Verkauf sorgen, langfristig sind allerdings die ersten 3 wichtig.

Achja der Preis wäre auch noch eine Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Allerdings sollte das, nie eine Option sein. Du solltest den Wettbewerb immer mit Qualitätsmerkmalen gewinnen und nicht, indem du den Preis runter schraubst. Es sei denn, du befindest dich in einem Markt, in dem der Preis regiert. (Transport wie Taxi, Bus oder Flugzeug)

 

Ich hoffe ich konnte alle deine Fragen zu diesem Thema beantworten, so dass du jetzt direkt deinen Platz finden kannst. Sollte das nicht der Fall sein, kannst du es mir gerne mitteilen.

 

 

 


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