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Organische Suche VS Paid Traffic- Im Vergleich

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Februar 3, 2019

Organische Suche VS Paid Traffic- Im Vergleich

Jeder der sich sein Geld im Internet verdienen will hat über diese Frage schon einmal nachgedacht.

Sollte man sich eher auf die organische Suche spezialisieren? Oder doch lieber vollkommen ignorieren und sich den Traffic hinterher einfach kaufen?

Da sie nicht so leicht zu beantworten ist, möchte ich dir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Traffic Quellen zeigen, damit du bei deinem nächsten Projekt genau weißt, welche die richtige ist.

Die organische Suche

Fangen wir schlicht mit dem Punkt an, der den Leuten die meisten Kopfzerbrechen bringt.

Sie kaufen sich SEO Kurse und Bücher noch und nöcher, lesen sich einen Blogartikel nach dem anderen durch und vernachlässigen dabei das Wichtigste…

Um ein hohes Ranking bei Google zu erhalten brauchst du im Grunde genommen nichts anderes tun, als die Frage des Users am besten zu beantworten.

Alles andere ist mehr oder weniger Füllwerk.

Viele Marketer haben immer noch die Liste der Ranking Faktoren vor Augen und halten sich bei der Contenterstellung sklavisch an die einzelnen Punkte.

In den letzten Jahren haben sie allerdings immer mehr an Bedeutung verloren. Heute zählt das Gesamtergebnis.

Zu wissen, dass die Ladegeschwindigkeit, oder Backlinks einen Einfluss auf das Ranking haben ist nett, sollte aber nicht im Fokus stehen.

Hier ist ein Artikel mit 37 SINNVOLLEN Rankingfaktoren.

Konzentriere dich also lieber darauf den bestmöglichen Content zu produzieren, deine Besucher werden dann schon von alleine kommen.

Vorteile von organischer Suche

Es macht großen Spaß einen Blog, eine Nischenseite oder ähnliches zu erstellen.

Denn sind deine Beiträge erst einmal über Google zu finden kannst du dich über einen monatlich wachsenden Besucherstrom freuen.

Und das sind die Vorteile, die dieser mit sich bringt:

  • Cashflow – Die Suchmaschinenoptimierung eignet sich hervorragend, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Einmal aufgesetzt bringt dir eine gut optimierte / gut geschriebene Website Monat für Monat ein schönes Sümmchen ein.
  • Kostengünstig – Nur die Anschaffungskosten für ein gutes Theme / Plugins sind etwas teurer. Die monatlichen Kosten für das Hosting sind (je nach Anbieter) überschaubar. Die größten Kosten liegen in der Zeit, die für das das Erstellen benötigt wird. Also perfekt für diejenigen, die viel Zeit aber wenig Geld haben.
  • Wartungsarm – Eine gut geschriebene Website / Blog braucht im nachhinein wenig extra Arbeit. Ab und zu einen weiteren Artikel schreiben und ansonsten den alten Content auffrischen reicht aus, um sich das Ranking auch für die kommende Zeit zu sichern.
  • Passiv – Selbst wenn du dich dazu entschließen solltest das Projekt für 2 Monate mal überhaupt nicht zu erweitern / beaufsichtigen (was du lieber nicht tun solltest) bringt dir Google trotzdem weiterhin guten Traffic auf deine Website.
  • Hohe Conversion Rate – Wenn du es schaffst, den Besucher richtig zu targetieren erzielst du mit organischem Traffic eine überdurchschnittlich hohe Conversion Rate. Denn Menschen wollen nichts verkauft bekommen, sie wollen einkaufen. Sie wollen selbst entdecken. Wenn sie nun also über Google → deinen Content → das Produkt finden, ist die Wahrscheinlichkeit des Kaufs viel höher, weil sie es “entdeckt” haben.
  • Geringe Einstiegshürde – Heutzutage ist es für jeden, auch ohne Programmierkenntnisse möglich, eine exzellente Website zu erstellen. Es ist viel einfach als früher und für die Stellen bei denen man nicht weiter kommt gibt es kostenlose Tutorials. Es kommt also nur darauf an, wer der Beste ist / am meisten Arbeit in sein Projekt steckt.

Nachteile der organischen Suche

Nichts ist perfekt und es Vorteile gibt, gibt es selbstverständlich auch Nachteile:

  • Nicht skalierbar – Egal, wieviele Artikel du schreibst (oder schreiben lässt), du wirst nicht proportional dazu neue Besucher erhalten. Ganz im Gegenteil. Wenige hervorragende Artikel konvertieren besser als viele durchschnittliche.
  • Nimmt anfänglich viel Zeit in anspruch – Gerade das Erstellen einer neuen Website nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Einrichtung, Design und das Erstellen des ersten Contents. Viel Arbeit die getan werden muss, damit User überhaupt etwas auf der Website zu sehen kriegen. Von Traffic oder Umsatz ist hier noch lange keine Rede.
  • Dauert lange – Wenn du von Anfang an viel Arbeit in die Promotion steckst und deine Website mittels Pinterest, Social Media oder anderen Marketern bekannter machst, geht es recht schnell. Das kostet allerdings sehr viel mehr Zeit, als für das Erstellen notwendig war und ist somit nicht für jeden möglich. Ohne Hilfe dauert es 5 Monate, bis Google anfängt eine neue Website zu ranken. Und ca. 15 Monate bis sie ihr volles Ranking erreicht hat. (wie gesagt, diese Zahlen gelten für neue Webseiten)
  • Ungewissheit – Ob deine Website 200 oder 20 000 Besucher im Monat bringt, lässt sich ohne Erfahrungswerte nur schwer abschätzen. Allein die Größe der Nische setzt dem ganzen schon einen Deckel drauf. Und wie hoch deine Conversion Rate und somit auch dein Umsatz letztendlich wirklich sind, steht zunächst auch in den Sternen.
  • Fehler werden doppelt bestraft – Wenn ein Anfänger “einfach drauf los stürmt” macht er viele Fehler. Das ist normal und auch vollkommen OK. Bei der organischen Suche weiß er allerdings erst viele Monate später, ob er einen Fehler gemacht hat. (wenn der Beitrag sein höchsten Ranking erreicht) So kann es sein, dass er all die Monate auch bei den anderen Artikeln den gleichen Fehler gemacht hat. Die Website auf zu viele verschiedene Themen zu optimieren wäre ein solcher Fehler. Also Online Marketing, Fitness und gesunde Ernährung zum Beispiel.
  • Viel Konkurrenz – Gerade durch die geringe Einstiegshürde ist jede noch so kleine Nische bereits besetzt. Dieses Websites den Rang abzulaufen funktioniert nur noch, wenn du besser bist als sie.
  • The Winner takes it all – Diesen Punkt hätte man sowohl als positiven, als auch als negativen Punkt anführen können. Beim Suchmaschinen Ranking ist es so, dass der erste Platz ca. 60% und der zweite schon nur noch 16% des gesamten Traffics erhält. Für denjenigen, der auf Platz 1 ist, ist es ein Pluspunkt, für alle anderen ein Minus.

Einige Marketer führen auch den Punkt an, bei einer Algorithmus Änderung ihr Ranking und somit ihre ganzen Einnahmen zu verlieren.

Als Referenz zeigen sie dabei auf die Vergangenheit, in der viele Marketer, die sich auf SEO spezialisiert hatten, einen riesen Teil ihrer Besucher mit ihren Rankings verloren haben.

Diese Angst halte ich inzwischen für unbegründet, weil in den meisten Fällen die “abgestraft” wurden, die nach Ranking Faktoren optimiert haben.

Also diejenigen, einfach nur höher in der organischen Suche auftauchen wollten und sich nicht auf das Lösen von Problemen konzentriert haben.

Google hat in der Zeit von damals bis heute eine Menge dazugelernt.

Solch große Sprünge wie damals, sind heutzutage nicht mehr so einfach möglich.

Die Suchmaschinen schafft es jedes Jahr mehr und mehr, dem User das bestmögliche Ergebnis zu zeigen.

Wer das bestmögliche Ergebnis liefert braucht also keine Angst zu haben.

Du kannst natürlich nicht einfach alle Punkte addieren und gleich gegeneinander aufwiegen.

Es gibt zwar mehr Nachteile aber das heißt nicht, dass diese auch alle gleich schwer wiegen.

Jemand der gerne bloggen möchte sollte sich auf Grund dieser Liste nicht abschrecken lassen.

Paid Traffic

Warum sollte man sich die Mühe machen um haufenweise Content zu erstellen, nur um sein Produkt verkaufen zu können.

Ist es nicht viel einfacher sich einfach Traffic zu kaufen?

Mit Facebook, beispielsweise, kannst du deine Zielgruppe nicht nur ziemlich leicht targetieren, du kannst dafür auch noch Bilder und Videos nutzen, also ein deutlicher Vorteil Google Adwords gegenüber.

Erfolgreiche Online Marketer zeigen immer wieder wie einfach es mittels Paid Traffic ist, Verkäufe zu erzielen.

Und alles worauf es am Ende des Tages für deine Umsätze ankommt ist doch schließlich genau das.

Vorteile von Paid Traffic

Jeder Online Marketer kann seine Einnahmen mittels Paid Traffic erhöhen, deswegen rate ich immer dazu, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Selbst wenn du dem ganzen vorher skeptisch gegenüber warst können diese Punkte deine Meinung vielleicht ändern:

  • Schnelle Ergebnisse – Ob dein Produkt gut beim Kunden ankommt kannst du direkt sehen. Ist die Webseite fertig kannst du sie direkt mit Traffic bespielen. Fehler können direkt ausgemerzt und Anpassungen vorgenommen werden.
  • “Leicht” zu lernen – Aber trotzdem schwer zu meistern, keine Frage. Wenn du wissen möchtest, wie Facebook Ads funktionieren, kann ich dir diesen Kurs empfehlen

Klicke hier und hole dir die Facebook Ads Anleitung!

  • Skalierbar – Dein Geldbeutel ist dein einziges Limit. Ansonsten sind der Skalierbarkeit kaum Grenzen gesetzt.
  • Anpassungsfähig – Nicht nur die Website muss auf die Besucher angepasst werden. Sondern auch die Werbeanzeige selbst. Durch schnelle einfache Anpassungen kannst du die Qualität deiner Besucher und somit deinen Umsatz noch weiter steigern.
  • Unabhängigkeit – Egal wie gut dein Blog läuft. Egal wie die momentane Lage auf dem Markt ist. Du kannst dir deinen Traffic zu jeder Zeit sichern und auf jede Gegebenheit reagieren.

Nachteile von Paid Traffic

Gerade Anfänger versemmeln ziemlich viel Geld für unnötige Werbung.

Sie lassen sich von den großen Online Marketern blenden und machen es ihnen nach, ohne sich der Nachteile vorher bewusst zu sein:

  • Keine Werbung keine Einnahmen – Ja, ich gebe zu ein sehr offensichtlicher Punkt, der aber mit bedacht werden sollte. Bedeutet, wer kein Geld hat, kann sich auch schwer ein Business auf Grundlage von gekauften Besuchern aufbauen.
  • Hohe Kosten durch Unwissenheit – Wer sich nicht mit Infoprodukten weiterbilden und alles auf eigene Faust lernen möchte wird ganz schön auf die Nase fallen und letztendlich viel mehr zahlen, als es vorher der Fall gewesen wäre.
  • Keywords werden immer teurer – Auch hier spielt die geringe Einstiegshürde eine große Rolle. Immer mehr Menschen wollen im Online Marketing Fuß fassen. Und egal, ob ihr Produkt gut ist oder nicht, sie erhöhen für ein bestimmtes Keyword die Klickpreise.

Welcher Traffic ist der richtige für dein Projekt?

Um diese Frage beantworten zu können, solltest du einmal in dich gehen und dich fragen, was du für ein Typ bist.

Bist du eher der passive Typ, der lieber ein System aufsetzt das ihm jeden Monat einen gewissen Betrag PASSIV bringt?

Oder möchtest du viel höhere Beträge erzielen und bist dafür bereit auch viel mehr Arbeit zu erbringen?

Klar ist, dass beide Traffic Quellen mit Arbeit verbunden sind. Die organische Suche ist allerdings doch mit weniger Arbeit insgesamt verbunden.

Der Verdienst ist letztendlich auch ein entsprechend geringerer.

Hast du viel Zeit am Tag, um an deinem Business zu arbeiten und willst du das überhaupt?

Willst du ein Entrepreneur werden oder einfach nur genug Geld zum leben über das Internet verdienen?

Wie ist deine aktuelle finanzielle Lage, kannst du 300€ im Monat locker machen oder bleiben bei dir gerade einmal 50€ über?

Zudem kommt es auf dein Projekt an. Willst du Produkte verkaufen? Dann ist Paid Traffic die richtige Wahl.

Willst du dein Geld allerdings mit Affiliate Links verdienen empfehle ich dir eher auf organischen Traffic zu setzen.

Selbst wenn du ein digitales Infoprodukt mit einer Provision von 50% verkaufst, hast du letztendlich doch immer noch “nur” die Hälfte.

Den Aufwand, den du betreibst, um ein 150€ Produkt mittels kalten Traffic an den man zu bringen ist viel zu hoch.

Ein eigenes Produkt mit einem Preis von 75€ bringt dir die gleichen Einnahmen, ist zudem leichter zu verkaufen und bietet noch die Möglichkeit für Upsells.

Selbstverständlich ist es besser, wenn du beide Möglichkeiten nutzt.

Die wenigsten haben allerdings die Kapazitäten beides in vollem Umfang zu realisieren.

Du kennst nun alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Traffic Quellen, welche die richtige für dein Projekt ist, musst du immer noch selbst entscheiden.

Hier gibt es kein richtig oder falsch. Nur zielführender oder zielführender. 😉

Ich bin ja eigentlich eher ein Fan von passivem Einkommen. Nur leider ist die höhe des Traffics und somit der Umsatz irgendwo gedeckelt.

Für bestimmte Projekte muss ich daher auf Paid Traffic zugreifen.

Welche Art des Traffics bevorzugst du? Bist du auch eher der passive Typ oder siehst du doch eher bei der bezahlten Variante die Nase vorn?

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2 Comments
  1. Antworten

    Norbert Putzke

    Februar 4, 2019

    Moin Namensvetter…, 😉
    ich beschäftige mich auch schon eine Weile mit dem Business.
    Dein Artikel ist super… geschrieben und gibt viele Punkte wunderbar wieder. Eine tolle Anleitung. (Y)
    Den FB ADs – Kurs kann ich jedem wärmsten empfehlen (nutze ich selbst) .
    Ps: Ich nutze beide Wege & zusätzlich noch E-Mail-Marketing.
    Weiterhin FETTE Beute & viel Erfolg
    LG NORPU.de

    • Antworten

      Norbert

      Februar 4, 2019

      Haha, das ist ja lustig 🙂
      Vielen dank, freut mich, dass er dir der Beitrag gefällt.

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