Online Marketing

Professionelle Website erstellen, darauf musst du achten

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September 11, 2018

Du hast vielleicht eine Hammer Idee für eine Website und möchtest diese natürlich so perfekt wie möglich umsetzen und das am besten gestern. Im Laufe der Jahre habe ich mehrere Websites erstellt. Ich konnte es nie abwarten und legte immer direkt los. Dieser Tatendrang ist zwar einerseits gut, allerdings hätte ich mir, mit etwas mehr Geduld, mehrere hundert Euro erspart. Damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich, zeige ich dir, worauf du achten musst.

Eine professionelle Website zeichnet sich nicht nur durch ein schönes Design aus. Menüführung, Link Struktur und Business Plan gehören ebenso zum Konzept einer erfolgreichen Website. Damit du nicht schon den ersten Fehler, bei der Erstellung der Domain machst, solltest du dir auf jeden Fall Gedanken über folgende Punkte machen, die ich dir in diesem Artikel zeigen werde.


Website- Planung

Wenn ich mir nur damals so viele Gedanken zu einem neuen Projekt gemacht hätte, wie heute, hätte ich mir Unmengen an Geld gespart. Und rückblickend betrachtet, auch eine Menge Zeit. Neben meinem Schreibtisch liegt jetzt immer ein A3 Block mit Bleistift und sobald ich eine neue Idee habe, skizziere ich als erstes ein Konzept.

So fällt mir direkt auf, was gut funktionieren könnte und wo die Schwachpunkte liegen. Beim erstellen einer neuen Website mache ich es genauso. Nimm dir doch auch ein Blatt zur Hand und erstelle deine Website schon einmal auf Papier.


1. Konzept erstellen

Beantworte folgende Fragen:

Was macht dich einzigartig? Was ist dein Unique Selling Point (Alleinstellungsmerkmal) Kennst du dich z.B unglaublich gut mit Aktien aus?

Was bietest du deinem Besucher, das es woanders nicht gibt? bietest du viel besseren Content als deine Konkurrenz? Oder schaffst du es den Besucher davon zu überzeugen, dass deine Produkte besser sind?

Wie sollen die Besucher auf deine Seite gelangen? (bezahlter oder organischer Traffic)

Womit willst du das erreichen? Willst du bei Facebook oder Google Werbung schalten. Oder möchtest du einen Blog erstellen, auf dem du einzigartigen Content anbietest?

Wie monetarisierst du deine Website? Über Affiliate Links, Google Adsense oder Partnerschaften.

Wie oben schon erwähnt, bietet es sich an, das ganze auf einem Blatt Papier zu visualisieren. Zeichne einen Besucherstrom: Wo kommt er her? Was macht er auf deiner Seite? Und Kommt er wieder?


Ich habe das ganze hier mal schematisch dargestellt, damit du dir eine ungefähre Vorstellung machen kannst. Dieses Konzept wäre noch lange nicht fertig aber ungefähr so würde es aussehen.

Du kannst natürlich auch einzelne Blogartikel aufzeichnen und deren Verlinkung zueinander darstellen. Oder einen Loop einbauen, der den Besucher von einer Seite auf die nächste bringt usw.

Durch das aufzeichnen siehst du, welche Beiträge oder Seiten besonders wichtig sind. Die Knotenpunkte zum Beispiel.


2. Ziele definieren

Es bringt nichts, einfach nur eine Website zu erstellen, wenn du keine Ziele damit verfolgst. Und einfach zu sagen: „Ich will damit Geld verdienen“ ist kein Ziel. Nein ein Ziel muss klar defiiniert sein.

Für deine Zielsetzung kann ich das S.M.A.R.T.– Prinzip empfehlen. S = Spezifisch M = Messbar A = Ausführbar R = Realistisch T = Terminiert. Dieses Prinzip stammt ursprünglich aus dem Projektmanagement, ist aber für jeden Bereich einsetzbar.

Ein normal defeniertes Ziel wäre: „Ich möchte mit meiner Website 5000€ im Monat verdienen“

Und mit dem SMART- Prinzip sähe das dann so aus: „Ich werde bis 2020 (termiert), durch meine Arbeit an meiner Website (spezififisch), 5000€ brutto, monatlich mit ihr verdienen (messbar).“ Das Ziel ist realistisch und ausführbar.

Führe dir deine Ziele mit dieser Methode vor Augen und du bist viel motivierter. Denn bis Zeitraum X, willst du ja dein Ziel erreicht haben richtig?


3. Deine Nische finden

Allgemeines

Als ich meine ersten Projekte gestartet habe, habe ich den Fehler gemacht, mich nicht genügend zu spezifizieren. Bei meinem ersten Projekt ging es um Finanzen. Ich dachte mir, ich schreibe einfach über alles mögliche.

Hauptsache der Oberbegriff ist Finanzen. Das bedeutet: sparen im Alltag, anlegen mit Aktien, B2B Kredite, anlegen mit Kryptowährungen, Trading…

Diese Liste kann man ewig weit fortführen. Allerdings ist diese Nische viel zu groß. Als einzelner kleiner Blogger hat man hier keine Chance auf einen Platz in den oberen Rängen. Oder anders gesagt, der Aufwand wäre viel zu groß.

Viel sinnvoller wäre es gewesen, ich hätte mich nur auf das Anlegen mit Aktionen oder nur auf B2B Kredite fokussiert. Aber es macht nicht nur aus Suchmschinen-technischer Sicht keinen Sinn.

Stell dir vor Warren Buffet würde über ALLES schreiben, was Finanzen angeht. Sicher, er könnte sicherlich über viele Bereiche eine Menge schreiben aber niemals über alle. Zudem könnte man ihn unmöglich als Experte für das Anlegen mit Aktion, als Experte für B2B Kredite, als Experte für Trading, als Experte… sehen.


Die 7 profitabelsten Nischen

Die Profitabelsten Nischen sind: Fitness, abnehmen, persönliche Finanzen, Dating, Geld verdienen im Internet, Gadgets, Schminken, Facion. Zu diesem Thema werde ich noch einmal einen extra Beitrag verfasse. Deswegen hier nur ein paar.

Aber inzwischen weißt du, dass diese Nischen viel zu groß sind, um sich einen Namen zu machen. Machst du Fitness? Dann spezialisiere dich doch auf Calesthenics. (Training mit dem eigenen Körpergewicht) Die Chancen dir hier ein Marktsegment zu erschließen sind viel höher.

Stelle dir vor, du wärst DER Calesthenics Experte im Deutschen Raum. Die Konkurrenz ist viel geringer, womit deine Chancen besser stehen.

Falls dir das bei der Wahl deiner Nische geholfen hat, schreib mir doch ein Kommentar.


4. Zielgruppe

Bei meinen ersten Projekten war mir nie wirklich klar, wer überhaupt meine Zielgruppe ist. Ich hatte mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Zum Glück hatte ich zu diesem Zeitpunkt keinen Traffic gekauft. Wahrscheinlich wäre es reine Geldverschwendung gewesen.

Bevor du anfängst dir Traffic einzukaufen, musst du deinen Kunden genau kennenlernen. Die beste Methode seinen Kunden kennenzulernen ist: Die Erstellung eines Kunden-Avatars.

Dazu habe ich bereits einen Blogpost erstellt: Wie erstellt man einen Kunden-Avatar?

Es funktioniert so: Du erstellst einen fiktiven Charakter, der deinen perfekten Traumkunden darstellt. Dabei notierst du Geschlecht, Alter, Einkommen, Bildungsstand, Hobbys, Wohnort, Interessen.

Du musst dich in deinen Traumkunden hineinversetzen, dir vorstellen was er macht, was er mag. Dadurch kannst du genau eingrenzen, wie dein Kunde tickt. Deine Werbekampagnen werden so viel effektiver, da du sie genau auf deinen Kunden zu Recht schneiden kannst.


Der Domain Name

Meine erste Domain war money-monkey.de. (sie gehört inzwischen jemand anderem) Ich dachte mir, der Name ist doch perfekt, man sieht direkt, worum es geht und meine Website hat einen Wiedererkennungswert. (den Affen)

In Punkt 1.3 habe ich dir bereits erklärt, warum es besser ist, sich zu spezialisieren. Darum wäre es viel klüger gewesen, eine kleinere Nische zu wählen und dementsprechend die Domain zu wählen.

Als Anhaltspunkte, zeige ich dir hier:


1. Fehler die du vermeiden solltest

  • Es ist nicht klar, worum es auf der Website geht

Ich habe dir ja schon erklärt, warum meine erste Domain nicht das gelbe vom Ei war aber zumindest wusste der User worum es ungefähr geht. Ein schlechtes Beispiel wäre: mission-monkey.de. Worum geht es da? Die Rettung der Affen im Regenwald? Du verstehst, was ich meine. Ich würde dir auch nicht raten deinen Namen als Domain, für dein erstes Projekt, zu verwenden. Hier besteht das gleiche Problem: Worum geht es?

Wenn du deinen Namen branden willst, schlage ich vor, ein Bild mit Namen auf der Website zu platzieren. So, dass es jeder sieht. Später kannst du immernoch eine Website mit deinem Namen erstellen, wenn du dir bereits einen Namen gemacht hast.

  • Kein Keyword im Namen

Google liebt Domains, die deine Nische genau beschreiben. Google liebt sie, weil die User sie lieben. Ist ja auch verständlich, sagen wir du googelst: “unternehmen gründen was muss ich beachten”. Auf welche Domain würdest du eher klicken? fuer-gruender.de oder t3n.de?

Deswegen ist fuer-grunder.de auf Platz 1, weil der User genau weiß: “ah, der kennt sich auf jeden Fall damit aus” (ansonsten hätte er ja nicht diese Domain…)


Nachtrag

Damit du meinen Gedankengang weiterhin nachvollziehen kannst lasse ich diese beiden Punkte weiterhin stehen. Es ist wirklich sehr gut, wenn deine Domain Keywords enthält und der Besucher direkt weiß, worum es geht aber:

Der Grund, warum das so gut ist ist nicht, weil die Keywords Google gefallen, sondern weil Menschen sich die Domain leichter merken können. Wenn deine das Thema deiner Website Online Marketing ist und sie marketango.de heißt, können sich die Besucher den Namen einfach viel leichter merken.

Was sich letztendlich dann auch wieder auf das Ranking auswirkt, weil sich Besucher einfach viel besser an deine Website erinnern und wenn sie wieder einmal eine Frage zum Thema haben und sich fragen „wie hieß die Seite noch gleich“ *Klick* „ahh natürlich“ …

Der Begriff „Fehler“ ist an dieser Stelle etwas falsch gewählt. Es sollte viel mehr heißen: „Potenzial, das du dir entgehen lässt“…

Ich hoffe, dass diese Information für dich und deine Zukunft als Online Marketer hilfreich war und du diese „Fehler“ bei der Wahl deiner nächsten Domain nicht mehr machen wirst. 😉

  • Keine, bzw. die falsche TLD

TLD steht für Top Level Domain. Und damit sind die Domainendungen gemeint. Also .info, .shop, .net, .com oder auch .de.

Der Suchmaschine ist es egal, welche Endung die Domain hat. Im deutschsprachigen Raum geht man, bei einer deutschen Website aber eher von einer .de Domain aus. So kann es  passieren, dass ein User deine Seite wieder besuchen will und die Domain eingibt, allerdings mit .de. (weil er es so gewohnt ist)

Das ist zwar kein Totschlag-kriterium aber trotzdem etwas, auf das du achten musst. Schließlich wollen wir es dem Nutzer so einfach wie möglich machen.

Und wenn die .de Domain vergeben ist, denke gar nicht erst daran, dir die gleiche mit .com zu registrieren.

  • Zu lange Domain

Hierzu zähle ich, zum einen, Domains, die so lang sind, dass man sie sich einfach nicht merken kann. Wie: wie-du-mit-aktien-in-wenigen-monaten-reich-wirst.de.

Zum anderen auch diese, die mit Keywords vollgestopft werden: frauen-ansprechen-kennenlernen-daten-abschleppen-verfuehren.de

Google merkt welches Spiel hier gespielt wird, weil es der User merkt.

Ich würde maximal 3 und nur in absoluten Ausnahmefällen auch 4 Wörter verwenden. Solche, die ganz genau beschrieben, worum es geht. Und solltest du dir die Frage stellen: “mit Bindestrich oder ohne?”, empfehle ich immer mit. Da es so einfach einfacher zu Lesen ist.

Der Suchmaschine ist es übrigens egal, ob du eine Domain mit oder ohne Bindestriche hat. Sie löscht sie beim lesen sowieso heraus. Ob du sie jetzt mit oder ohne schreibst bleibt dir überlassen. Beides hat seine Vor- und Nachteile:

Dazu ein kleines Beispiel. pizzaservice.de | pizza-service.de

Mit Bindestrich ist es leichter zu lesen aber ohne besser zu merken und auch leichter weiterzuempfehlen.

  • SEO Fehler

Eine Domain mit der falschen TLD zu registrieren ist auch, aus Suchmaschinen technischer Sicht, unvorteilhaft. Wenn jemand nach deiner Domain, über Google, sucht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er die Website der Konkurrenz stattdessen findet.

Einen Artikel vor deine Domain zu setzen, weil der richtige Name schon vergeben ist, hat den gleichen Effekt. Zudem teilt sich dein Ranking dann auch auf ein Wort wie >der< auf. Das ist in so fern schlecht, weil >der< für alles mögliche verwendet wird und eine hohe Chance besteht, dass Google etwas anderes anzeigt, nur weil >der< im Namen steht.


2. So findest du die perfekte Domain

Jetzt weißt du, was du alles nicht machen solltest. Fehlt nur noch ein kleiner Denkanstoß, für deine Idee. Inzwischen hast du deine Nische auch ganz klar abgesteckt und weißt genau, in welchem Bereich du dich befindest.

Spielen wir das ganze an einem Beispiel durch. Du möchtest einen Nischenblog in der Nische “Anlegen in Aktien” erstellen.

Jetzt könnte man nach einen Namen wählen, mit dem sich ein gewisses Branding aufbauen lässt. z.B. aktien-action.de (ist übrigens verfügar, wer zuschlagen wil… ) Der Name ist gut zu merken und lässt sich, auch visuell, gut darstellen (die beiden A’s sind stehen leicht versetzt zueinander)

Ich bin allerdings ein Fan davon, dass der Name genau beschreibt, um was es geht. Also, aktien-anlage-ratgeber.de (auch frei ^^)


Nachtrag

Ich finde es zwar immernoch gut, wenn die Domain direkt beschreibt, um was es auf der Website geht. Halte es aber nicht mehr für einen entscheidenden Faktor.

Wenn du deinen oder einen ausgedachten Namen verwenden möchtest ist das vollkommen ok. Der Inhalt auf deiner Website ist viel aussschlaggebender für das Gefundenwerden.


Der richtige Domain Hoster

Als Hosting-Service habe ich bisher das “shared Hosting” von Namecheap genutzt. Nur leider ist mir (viel zu spät) aufgefallen, dass die Geschwindigkeit unter aller Sau ist. Nach einer kurzen Recherche bin ich auf Raidboxes gestoßen. Da mein Vertrag noch ein Jahr läuft, werde ich wohl erst im nächsten Jahr dorthin wechseln.

Deswegen, verzeih mir, dass ich dir hier (noch) keine Empfehlung geben kann. Sobald sich etwas ändert, werde ich diesen Beitrag aktualisieren.

Ich habe mich für Raidboxes entschieden, weil er diese Punkte erfüllt hat.


1. Hosting Service Kosten

Kauft man billig, kauft man zweimal. Diese Erfahrung musste ich immer und immer machen. Mach nicht den gleichen Fehler und suche dir von Anfang an den perfekten Service. Schau erst einmal auf die Konditionen, dann auf den Preis.

Für mich habe ich jetzt ein Limit von 15€ im Monat festgelegt. Hier kommt es natürlich darauf an, wie professionell deine Website werden soll. Willst du sie bis ins kleinste Detai optimieren, macht solch ein Hosting Anbieter schon Sinn. Warum, erkläre ich gleich.

Mit herkömmlichen Anbietern wie Checkdomain erreichst du auch schon sehr gute Resultate und zahlst gerade mal die Hälfte.

Ich möchte allerdings alles aus meiner Website rausholen und Raidboxes* liegt zudem noch genau in meinem Rahmen.

Also 3-10€ reichen für herkömmliche Projekte völlig aus. Es gibt zwar auch Provider, bei denen du nur 0,12€ im Monat zahlen brauchst, hier ist der Speicher der Website allerdings viel zu klein. (meistens um die 200 MB)


2. Geschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit einer Seite wirkt sich nicht gerade wenig auf das Ranking n den Suchmaschinen aus. Vorallem dann nicht, wenn die Website WIRKLICH langsam ist. Hier mal ein Screenshot von meinem Speed Test mit meinem (noch) aktuellen Provider.

Auf „Desktop“ zeigt mir der Test einen Score zwischen 59 und 72 an. (Meine Website ist zu diesem Zeitpunkt ziemlich leer und ich verwende ein optimiertes Theme)

So viel zum Thema: Kauft man billig, kauft man zweimal…

Mir hätte von Anfang an klar sein müssen, dass shared Hosting nicht das richtige für meine Zwecke ist.

Und dieses langsame Laden wirkt sich definitiv negativ auf mein Ranking aus. Das ist aber weniger das Problem. Ich merke selbst, wie langsam meine Website lädt. (was ziemlich benutzerUNfreundlich ist)

Es wurde nachgewiesen dass, wenn eine Website nach 3 Sekunden nicht geladen ist, 40% der Besucher die die Seite verlassen.

Warum Anbieter wie Raidboxes* so viel schneller sind.

Zum einen wird die Website komplett auf einer SSD Festplatte gespeichert. Dadurch kann die Abfrage viel schneller erfolgen, als bei einer herkömmlichen HDD Festplatte. Wer mit seiner Hardware mal zu einer SSD Festplatte gewechselt hat, kennt den Unterschied.

Zum anderen ist ihr Hosting Service auf WordPress zugeschnitten. Mit diesem managed Hosting, lässt sich eine viel bessere Performance erzielen, als mit herkömmlichen Anbietern.

Und zu guter letzt wird dir, anders als beim Shared Hosting, ein fester Teil der Hardware zugewiesen.

Beim Shared Hosting teilst du dir die Leistung mit vielen anderen. Haben die Websites der anderen Teilnehmer ein sehr hohes Traffic Aufkommen, bleibt weniger Leistung für deine übrig. Und die Performence deiner Site verschlechtert sich.


Nachtrag

Nachdem ich so unzufrieden mit meinem Hosting Anbieter war, bin ich nun zu Raidboxes* gewechselt. Der Umzug war einfach, schnell und idiotensicher

Natürlich habe ich direkt einen Speed Test gestartet aber zu dem komme ich gleich.

Vorher möchte ich nämlich noch ein großes Lob an den freundlichen und immer hilfsbereiten Support aussprechen.

Es dauerte nie länger als 5min und schon hatte ich eine Person im Live Chat, die mir direkt weiterhelfen konnnte. (Auch wenn ich mal Fragen gestellt habe die sie mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben)

Hier also meine Ergebnisse vom Google Pagespeed:

Was? gerademal eine 44 für Mobil?

Und das war dann auch der Moment in dem ich WIRKLICH realisiert habe, dass man auf DIESEN Speed Test wenig geben kann.

Ich zeige dir jetzt den Speed Test auf den es nämlich ankommt:


Die reelle Ladegeschwindigkeit.

Im vorher, nachher Vergleich siehst du deutlich, dass der neue Host um einiges schneller ist. Die gestoppte Zeit zeigt zwar auch bei der neuen Version eine Ladezeit von 4 Sekunden an ABER es handelt sich dabei um die Zeit, bis die komplette Seite geladen ist.

Davon merkt der Besucher in der Regel nichts. Für ihn ist nur wichtig, wann die Seite scheinbar fertig geladen ist. Also wenn der sichtbare Bereich bereit ist.

Und diese Zeit beträgt gerademal knappe 2 Sekunden. Eine RIESEN Verbesserung, mit der ich voll und ganz zufrieden bin.

Und ein weiterer Punkt, der auch noch für einen schnellen Server spricht (den ich vorher gar nicht bedacht habe) ist das schnellere Arbeiten.

Da die Website im ganzen schneller ist, läuft nun auch mein WordPress schneller. Viel zu oft habe ich mich über das langsame Laden geärgert, wenn ich einmal Einstellungen, Plugins oder Designs getestet habe.

So macht nicht nur das herumstöbern auf dem Blog, sondern auch das Arbeiten mehr Spaß 😉

_____________________Nachtrag Ende______________________


3. Was noch zu beachten ist:

Bietet der Anbieter HTTPS? Das ist die sichere Variante von HTTP. Du hast es sicherlich schon einmal gesehen, dass der Name der Domain, noch einmal in grüner Schrift, vor der URL selbst stand. Dann hatte die Domain ein SSL- Zertifikat.

Warum ist das wichtig? Google will bald damit beginnen, Websites ohne SSL-Zertifikat als „nicht sicher“ einzustufen.

Aber keine Angst, du musst dir jetzt nicht unbedingt ein Zertifikat zulegen. Es reicht, wenn du bei deiner Provider Auswahl ein Auge darauf hast, ob er es überhaupt anbietet. Für den Fall, dass es soweit ist.


Content Management System

Der Name sagt es eigentlich schon. Es handelt sich um ein System, mit dem du den Content auf deiner Website managen kannst. Da gibt es selbstverständlich auch mehrere Anbieter, ich werde mich hauptsächlich auf das bekannteste beziehen.


WordPress

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du WordPress kennst aber für diejenigen, die es nicht kennen erkläre ich es trotzdem kurz. Es ist eine Software, die ursprünglich ausschließlich für das schreiben von Blogs benutzt wurde. Die Oberfläche sieht in etwa so aus:


Im laufe der Jahre sind immer und immer mehr Plugins erschienen, mit denen sich WordPress kinderleicht erweitern lässt. Und so ist es inzwischen für jeden möglich, auch ohne programmier Kenntnisse, eine hoch professionelle Website zu erstellen.

Ich kann dieses Tool nur wärmstens empfehlen, es ist kostenlos und kann für fast jedes Projekt genutzt werden. Mit den hundert tausenden Plugins, kannst du es genau so personalisieren, wie du es brauchst.


Professionelle Website einrichten

Alles was ich dir jetzt vorstelle ist kein muss, um mit einer Website erfolgreich zu, steigert deine Erfolgschancen und gehört meiner Meinung nach zu einer professionellen Website dazu.


1. Theme

Ich habe es schon oft erwähnt, es kommt darauf an, was du mit deiner Website erreichen möchtest. Selbst wenn du „nur“ einen Blog aufsetzen möchtest, geht da die Spannweite von bis. Stelle dir erst einmal die Frage, was du deinen Besuchern bieten möchtest.

Möchtest du einen coolen Slider auf deiner Homepage und dazu noch ein Exit intent? (Pop Up das sich öffnet, wenn man die Seite verlassen will)

Dann bist du in der Regel schon bei 40€. Für das Geld bekommst du schon Themes die solche Plugins integriert haben. (und mehr) Mein Theme hat ca. 50$ gekostet und wobei, 5 oder 6 Plugins mit inbegriffen sind, von denen jedes einzelne 25$ kosten würde. (ich nutze nicht alle davon) Wichtig: kaufe dir ein Responsive Theme. Diese Themes stellen deine Website auf allen Endgeräten gleich gut dar.

Also lohnt sich der Kauf eines Themes, meiner Meinung nach, allein aus dieser Hinsicht.

Was ich auch noch positiv erwähnen möchte: Es hat mehr als hundert Vorlagen, die einfach auf die Website kopiert werden können. Jetzt muss man nur noch den Inhalt austauschen und schon hat man eine richtig schicke Website.

Und was auch für ein Theme spricht, sind die Einstellungsmöglichkeiten. Du liest das hier wahrscheinlich, weil du dir zum ersten mal eine Website erstellen möchtest. Aber ich kann dir sagen, wenn du einmal, Stundenlang nach CSS Codes oder Plugins gesucht hast, nur um irgendeine Breite oder Farbe zu ändern…

Dann wirst du so ein Theme nie wieder missen wollen.


2. Landingpage

Dabei handelt es sich um eine Seite, auf die den Großteil deines Traffic’s lenkst und deswegen extrem optimierst. Das kann auch einfach nur deine Startseite sein, da sie, die Seite ist, die am meisten Besucher sehen werden.

Mit einer Landingpage versucht man den Besucher zu einer Handlung zu bewegen. Also den Kauf eines Produktes oder Eintrag in den Newsletter. Und mit Optimierung, meine ich, die Seite so zu gestalten, dass es möglichst viele deiner Besucher tun.

Wenn du Werbung für ein Produkt schalten möchtest, (ob fremd oder eigen) ist eine Landingpage sozusagen Pflicht. Du kannst es dir nicht leisten, dass der Besucher sich selbst überlassen wird. Du musst ihm, mehr oder weniger, genau zeigen, was er zu tun hat.

Eine Landingpage zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr einfach strukturiert ist. Im „above the fold“- Bereich ist das wichtigste zu sehen. Above the fold ist der Teil, den der Besucher sehen kann ohne zu scrollen. Hier wird kurz und knackig erklärt, was der Besucher bekommt, wenn er Handlung X ausführt. (Kauf des Produktes zum Beispiel)

Das reicht im Grunde schon für eine Landingpage. Jetzt kannst du noch Bereiche darunter einfügen, in denen das Produkt näher beschrieben ist. Was auch sehr gut ankommt, sind Testimonial- Kommentare. Also Kommentare von die Leute, die das Produkt bereits gekauft haben. (das gleich funktioniert auch bei Newslettern)

Im unteren Bereich gibt es jetzt nur noch die Links zu: Impressum, Datenschutzerklärung und eine Kontaktmöglichkeit.

Das wars. Mehr gehört nicht auf eine Landingpage. Es gilt das Motto so viel wie nötig, so wenig wie möglich.


3. Rechtliches

Sobald es um Daten von fremden oder das verdienen von Geld geht, greifen natürlich Gesetze, an die wir uns halten müssen. Weil dieser Teil der langweiligste ist, werde ich es dir kurz und knapp erklären.

Ich werde hier jetzt aber nicht erklären, wann du eine Datenschutzerklärung oder in Impressum haben musst. Dieser Blog ist, in erster Linie für Online Marketer und solche, die es werden wollen. Richte einfach beides ein.

Es ist noch nie jemand verklagt worden, weil er eine Datenschutzerklärung hatte, die er nicht gebraucht hätte. Beides ist innerhalb von 15min erstellt also keine Sorge.

Bevor wir damit anfangen. Falls du dein Geld mit Partnerprogrammen verdienen möchtest: Affiliate Links und bezahlte Inhalte müssen gekennzeichnet sein. (ein Sternchen * am Link reicht schon)


Datenschutzerklärung

Hier weißt du deinen Besucher auf alles hin, was du mit seinen Daten machst. Dazu zählt z.B. das erfassen von Statistiken. (Google Analytics) Eine Datenschutzerklärung kannst du hier erstellen. Klicke lieber zu viel an als zu wenig aber lies dir die Abschnitte sorgsam durch. Schließlich willst du ja auch verstehen, was du da machst. ^^


Impressum

Da es hier etwas spezifischer ist zitiere ich die gruenderkueche.de

Name und Anschrift des Diensteanbieters (Website-Betreibers)

Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort

Angabe der Rechtsform

Angaben zur schnellen Kontaktaufnahme

Register und Registernummer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Wirtschafts-Identifikationsnummer

Berufsspezifische Angaben

Angaben zur Aufsichtsbehörde

Besondere Angaben bei AGs, KGaA und GmbHs

Angaben bei journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten

Im Grunde genommen sind für uns Online Marketer nur die Punkte 1-6 wichtig.


Kontakt

Diesem Punkt sind wir im Impressum schon nachgekommen und haben damit unseren Pflichtteil erfüllt. Trotzdem kann ich dir nur anraten, eine weitere Kontaktadresse einzufügen. Schließlich willst du nicht, dass die Besucher erst ewig nach einer Kontaktmöglichkeit suchen müssen.


4. Newsletter (optional)

Ein an sich ist keine Pflicht. Für einen Online Marketer ist er allerdings eines der mächtigsten Werkzeuge. Denn nicht jeder Besucher wird direkt mit dem ersten Besuch kaufen. Mit einem Newsletter hast du die Möglichkeit, den User immer wieder auf dich aufmerksam zu machen.

Es funktioniert so: Du fertigst mehrere vorgeschriebene E Mails an, die von deinem Autoresponder völlig automatisch verschickt werden. Der Inhalt dieser Mails kann reine Werbung oder auch exklusiver Content sein.

Interessiert sich der Leser für den Inhalt, den du ihm zuschickst, wird er irgendwann kaufen. Vielleicht auch erst bei der 7ten Mail.

(ein Autoresponder ist eine Software, die völlig automatisiert, deine Nachrichten verschickt)

Es würde hier zu weit führen, das ganze näher zu erläutern. Ich werde dazu noch einen ausführlichen Blogpost verfassen. Suche einfach auf meinem Blog danach.

Für mich gehört ein gut geschriebener Newsletter zu einer professionellen Seite dazu, deswegen habe ich ihn hier noch zusätzlich aufgeführt.


Fazit

Eine Website erstellen und eine professionelle Website erstellen, sind zwei paar Schuhe. Es gibt vieles, worauf geachtet werden muss, was dir wahrscheinlich, am Anfang noch gar nicht so bewusst war. Beachtest du allerdings alle Punkte, werden deine Projekte besser als 80% Prozent der lieblos hingeklatschten Seiten.

In diesem Artikel bin ich nicht auf den Aufbau und die Gestaltung in der Praxis eingegangen. Soll ich dazu einen Beitrag erstellen oder sind alle deine Fragen beantwortet? Schreib mir doch ein Kommentar, falls dir noch irgendwo der Schuh drückt.


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