Selbstorganisation

Mit dieser Technik schaffst du es dich täglich zu motivieren

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Dezember 2, 2018

Mit dieser Technik schaffst du es dich täglich zu motivieren

Ein Online Business ist nichts, was sich über Nacht aufbauen lässt. Es benötigt viel Zeit und Arbeit, bis sich die ersten Erfolge einstellen.

Die meisten Kurse zu diesem Thema sehen meistens einen Rahmen von mindestens 3 Monaten vor.

Aber weil du ungefähr weißt, was du machen musst, heißt das nicht, dass du diese Dinge auch automatisch tust. Die Motivation muss auf jeden Fall da sein.

Ohne die richtige Motivation erreichen wir gar nichts, auch wenn das Ziel noch so schön aussieht.

Ansonsten hätte ja auch jeder den Traumkörper, den er sich so sehr wünscht. 😉

Heute möchte ich dir Techniken vorstellen, mit denen ich es schaffe mich jeden Tag neu zu motivieren, um an meinen Zielen zu arbeiten.

Und zeigen, was häufige Auslöser dafür sind, dass deine Motivation flöten geht.

Zerteile dein Mammut

Wie haben unsere frühen Vorfahren damals ihre Mammuts gegessen?

Stück für Stück.

Und genau das musst du auch mit deinen Mammut Aufgaben machen.

Denn je größer eine Aufgabe wirkt, desto schwerer und unüberwindbarer scheint sie zu sein.

Für unser Gehirn wirkt eine große Aufgabe wie eine Mauer, die wir überwinden müssen. Je größer, desto unüberwindbarer.

Deswegen müssen wir es unserem Gehirn so einfach wie möglich machen.

Wir teilen also die Aufgabe in kleinere Stücke ein aber behalten die gesamte Aufgabe trotzdem im Blick.

Für unser Rechenzentrum wirkt es so, als würden wir eine Leiter an die Mauer stellen.

Die Mammutaufgabe bleibt bestehen.

Wir können sie auch ständig sehen.

Jetzt brauchen wir uns allerdings nur auf die einzelnen Stufen der Leiter konzentrieren.

Jeden Tag eine Sprosse. Und egal wie viele Sprossen diese Leiter auch haben mag, wir kommen unserem Ziel ein Stück näher.

Und so setzt du diese Technik in der Praxis um

Schaue dir dein Gesamtziel an. Sagen wir: Selbstständigkeit, durch Online Marketing.

Nun rechnest du aus, wie viel Geld du pro Monat benötigst. 1800€ Netto?

Also musst du mindestens 2400€ erwirtschaften, um nach Abzug der Steuern, auf deinen gewünschten Nettobetrag zu kommen.

Dieser Schritt gilt nur zur Vorbereitung der Zielsetzung, damit du genau weißt, wie hoch du mindestens skalieren musst / wie viel du mindestens verkaufen musst.

Nun beginnt die eigentliche Teilung.

Schritt 1. Geschäftsidee wählen

Es gibt dutzende von Möglichkeiten sich mit Online Marketing Selbstständig zu machen.

Ob Dropshipping, bloggen, FBA Seller, digitale Infoprodukte, Multi Level Marketing, Affiliate Marketing, Freelancer… usw.

Suche dir eine Geschäftsidee, die gute Erfolge, sowie Skalierungsmöglichkeiten verspricht und dir auch Spaß macht.

Wenn du Null Spaß an deiner Arbeit hast, wird sich deine Motivation schnellstens verflüchtigen.

Wichtig: Wenn du eine Geschäftsidee gefunden hast, arbeitest du solange an ihr, bis sich der Erfolg einstellt. Also wähle gut.

Schritt 2. Die Aufteilung

Sagen wir dein Ziel ist es, dein Geld mit dem Verkauf von digitalen Infoprodukten zu verdienen.

Nun erstellst du dir eine Liste mit allem was du brauchst und können musst:

Ein Produkt?    -Was für ein Produkt? Existiert Bedarf? Gibt Konkurrenz Produkte die das Gleiche bieten? Was ist der USP des Produkts? Wie funktioniert eine Marktrecherche?

Eine eigene Website? Wie erstellst du eine Website? Was muss auf dieser Website zu sehen sein? Welche Programme / Plugins benötige ich?

Wie und wo finde ich Käufer? Facebook Werbung? -Wie erstelle ich eine Facebook Werbung, die geklickt wird? Suchmaschinenoptimierung? – Wie sorge ich dafür, dass meine Website über Suchmaschinen gefunden wird?

Brauche ich einen Autoresponder? Wie sorge ich dafür, dass meine Mails gelesen werden? Wie monetarisiere ich die Mails? Wie oft schreibe ich Mails?

usw. usw.

Also du teilst deine große Aufgabe zunächst in Bereiche, die haben / können musst.

Das können einzelne Fähigkeiten sein (wie funktioniert eine Marktrecherche?) oder wichtige Schlüsselelemente, die du für deine Geschäftsidee brauchst (eigene Website / Autoresponder)

Schritt 3. Die Reihenfolge

Nun hast du vielleicht 4-5 große Bereiche mit den dazugehörigen Fähigkeiten und Teilbereichen.

Zum Beispiel:

  • Produkt (Marktrecherche, USP, Aufbau, Kostenkalkulation, Know How)
  • Website (Usability, Bullet Points, SEO)
  • Neukundengewinnung (Werbung / SEO, Budget)
  • Kundenbindung (Autoresponder, Gutscheine, Gratis Content)
  • Upsells (Sinnvolle Erweiterung zum initial Produkt, Preis)

Wie es letztendlich bei dir aussieht hängt ganz davon ab, welche Bereiche du als wichtig erachtest. (Im nächsten Punkt gehe ich nochmal auf die Einteilung in wichtig und unwichtig ein.)

Da das Produkt der Bereich ist, worauf alles andere aufbaut, musst du auch mit ihm anfangen.

Also schaust du dir an, welchen Teilbereich du zuerst abarbeiten musst, um dem Ziel “Produkt” einen Schritt näher zu kommen.

Aha, Marktrecherche. Also lernst du als erstes, wie du eine Marktrecherche erstellst.

Als nächstes? Know How. Also lernst du alles, was du können musst, um dieses Produkt erstellen zu können.

Und so erarbeitest du dir zunächst eine Reihenfolge von Teilbereichen, Schlüsselelementen und Fähigkeiten, die du brauchst.

Schritt 4. Die Arbeit

Jetzt hast du viele Leitersprossen, die du nach und nach abarbeiten kannst.

Wirkt ein Teilbereich zu groß und du weißt nicht, was du als nächstes tun sollst, um ihn abzuarbeiten, hast du ihn nicht weit genug verkleinert.

Beispiel: Autoresponder: Du weißt, dass du einen brauchst, weißt aber nicht, wie du ihn aufsetzt, wie oft du E-Mails schreiben sollst oder welchen Autoresponder du überhaupt nehmen sollst.

Dann musst du diesen Bereich in mehrere Teilbereiche spalten und schauen, welcher davon der ist, der zuerst erledigt werden muss.

Vielleicht die Wahl des richtigen Autoresponders?…

Wenn du deine Aufgaben so angehst, weißt du immer genau, was der nächste Schritt ist und du  hast nie einen Leerlauf.

Du siehst also jeden Tag, welche Sprosse du erklommen hast und kannst dich direkt auf die nächste konzentrieren.

So hast du jeden Tag ein kleines Erfolgserlebnis.

Die Millionärs Gewohnheit

Eine Sache die ich von allen Büchern und Selfmade Millio-und Milliardären gelernt habe, ist die Macht der Gewohnheiten zu nutzen.

Wenn du wüsstest, dass dich Gewohnheit X nach  Z Jahren zum Millionär machen würde, würdest du sie dir aneignen?

Also ich würde es.

Der Grund, warum Gewohnheiten so mächtig sind, dass sie dich sogar Millionär machen können ist der, dass sie für dich arbeiten. Automatisiert.

Und dabei ist es doch so einfach sich an etwas neues zu gewöhnen.

Arbeite einfach jeden Tag  zu einer festgesetzten Uhrzeit an deinem Business.

JEDEN TAG!

Nach ein paar Wochen wird sich so deine Millionärs- Gewohnheit einstellen und das, was dich vorher noch große Überwindung gekostet hat, wird nun von ganz allein laufen.

Und da du deine Mammutaufgabe bereits in viele kleine Teilaufgaben geteilt hast, kommt auch nie die Frage auf, was du als nächstes tun musst.

Du nimmst dir einfach jeden Tag, Schritt für Schritt einen Bereich vor und arbeitest ihn ab.

Je länger deine Gewohnheit für dich arbeitet, desto leichter wird das arbeiten.

Es geht sogar soweit, dass deine Aufgaben anfangen Spaß zu machen und dieser Spaß vergrößert sich auch von Tag zu Tag.

Mit zunehmendem Spaß arbeitest du schneller und durch das schnellere arbeiten erzielst du mehr Erfolge in geringerer Zeit, was noch mehr Spaß bringt.

Du bist nun in einer positiven Aufwärtsspirale “gefangen”, die deine Arbeit für dich erledigt.

Diese Erkenntnis hat meine Produktivität verfünffacht.

Wichtig: du darfst keine längeren Pausen in dieser Gewohnheit machen, ansonsten verlierst du deinen Drive und du fliegst aus der Aufwärtsspirale.

Sich wieder einzugewöhnen ist zwar nicht so schwer wie am Anfang, dauert aber trotzdem wieder eine ganze Weile.

Und vergiss nicht, je länger die Gewöhnung läuft, desto effektiver wird sie.

Wie schaffst du es si

Halte dich an diese Regeln:

1. Arbeite zu einer festgeschriebenen Zeit

(mindestens 1 Stunde am Tag)

2. Sorge dafür, dass dich nichts ablenken kann

(Smartphone auf stumm, bei allen sozialen Medien ausloggen, arbeiten, wenn die Kinder schlafen)

Wenn nötig stehe jeden Tag eine Stunde früher auf und arbeite 1 Stunde, wenn noch alles schläft

3. Halte dich an deine Aufgaben und deine Gewohnheit

Arbeite nicht vor und nicht nach!

Ist dein tägliches Arbeitspensum 1 Stunde und du kommst am Tag auf 2 Stunden, (weil es so viel Spaß gemacht hat) dann ist das kein Grund, am nächsten Tag frei zu machen.

Und auch wenn du einmal gar nichts tun kannst, weil einfach ständig etwas dazwischen kommt, ist das kein Grund, morgen doppelt so viel zu arbeiten.

Wenn du einmal mehr gearbeitet hast, gut, umso schneller bist du an deinem Ziel.

Wenn du einmal gar nicht gearbeitet hast, auch gut, dann genieße den “freien” Tag.

Ich erkläre dir auch, warum das so wichtig ist:

Wenn du ständig “Pausen” einbaust, weil du an einigen Tagen so viel geschafft hast, fliegst du aus deiner Gewohnheit raus.

Wenn du die “liegengebliebene” Arbeit aufholen willst, schaffst du dir wieder größere Aufgaben und damit größere imaginäre Hindernisse. Und genau das wollen wir ja vermeiden.

4. Teile dir feste freie Tage ein

Kein Mensch kann immer nur arbeiten arbeiten arbeiten. Wir brauchen alle mal eine Pause und einen Ausgleich.

Teile dir 1-2 Tage in der Woche ein, an denen du einmal nicht arbeitest.

Diese Tage dürfen aber nicht zusammenhängen, damit du in deiner Gewohnheit bleibst.

Ich empfehle eher 2 Wochentage zu nehmen.

Da du am Wochenende viel arbeiten kannst und danach trotzdem noch genug Zeit zum entspannen, abschalten und Spaß haben hast.

Finde heraus, was die wichtigsten Aufgaben sind

Da dieser Punkt besonders wichtig ist, wollte ich ihn noch einmal extra aufführen.

Gerade am Anfang legen viele (ich auch) ihren Fokus auf die komplett falschen Dinge.

Bei mir war es damals das Design.

Ich bin zwar froh über das heutige Design, das ich mir erarbeitet habe aber für den Erfolg dieses Blogs ist es komplett irrelevant.

3 Wochen habe ich ungefähr verschwendet, um ein Design zu finden, das mir dann letztendlich gefallen hat.

Aber glaub mir, es ist ziemlich demotivierend, wenn du nach 3 Wochen auf das Geschaffte zurückblickst und eigentlich gar nichts erreicht hast.

Du stellst dir die Frage: “Wenn ich nach 3 Wochen so wenig geschafft habe, wie lange soll dann erst das komplette Projekt dauern?”

Ich bin auch nur “fertig” geworden, weil ich meine Ansprüche, bzw. meinen Perfektionismus runter geschraubt habe und auch mal Ergebnisse akzeptiert habe und mit ihnen zufrieden war.

Das hat mich zwar eine Menge Überwindung gekostet, war aber im Rückblick die richtige Entscheidung und eine gute Erfahrung.

in diesen 3 Wochen hätte ich meinen kompletten Report aufsetzen können, wenn ich meine Aufgaben in ihre Wichtigkeit eingeteilt hätte.

Darum mache nicht den gleichen Fehler und frage dich direkt zu Anfang: Ist diese Aufgabe wichtig für den Erfolg oder Misserfolg meines Businesses?

Wenn du die Aufgabe nicht fundamental wichtig ist, erledige sie später.

Es gibt für die Einteilung 4 Kategorien, in die du deine Aufgaben gliedern kannst:

  • Wichtig und dringend
  • Wichtig aber nicht dringend
  • Unwichtig aber dringend
  • Unwichtig und nicht dringend

Wenn du deine Kapazitäten nach den wichtigen Dingen aufteilst, erhöhst du deine Effektivität ungemein.

Ich möchte dir mal ein Beispiel für 2. nennen, weil mich dieser Punkt besonders aufgehalten hat.

Und zwar der Autoresponder.

Da mein Blog zu Beginn noch eine Geisterstadt war, ich also keine Besucher hatte, brauchte ich mir auch keine Sorgen machen, dass sich jemand in meinen nicht fertigen Report einträgt.

Die Aufgabe (das Aufsetzen meines Reports) ist zwar wichtig aber nicht dringend. Weil keine Chance besteht, dass sich jemand einträgt.

Diese Erkenntnis hat mir viele Nerven erspart, weil ich ganz beruhigt sein konnte und mich voll auf das Schreiben des Blogs konzentrieren konnte.

Fokussiere dich nur auf EINE Sache

Ich habe es oben schon ein wenig angerissen.

Du musst dir EINE Geschäftsidee suchen und diese fokussiert verfolgen.

Mir fiel damals schon schwer, die Scheuklappen aufzusetzen und mich nicht mehr von all den neuen, schönen und immer profitableren Geschäftsideen ablenken zu lassen.

Es hat sich gezeigt, dass das eines der größten Probleme ist, mit denen auch andere zu kämpfen haben.

Das schlimmste daran ist, dass viele überhaupt nicht merken, dass das ein Problem ist.

Hier ein Autoresponder, da Messanger Marketing und dann noch verfeinert mit einem vollautomatisierten Shop + Blog, Youtube Kanal, Instagram Bot und FB Gruppen, sowie Fanpage Marketing…

… ach und wenns nicht klappt, kannst du noch ein Coaching dazu buchen. Das Geld hast du hinterher ja eh wieder raus.

Es ist einfach ein kompletter Overload von Möglichkeiten.

Arbeite deswegen nur an einer Geschäftsidee. Und arbeite solange an ihr, bis sich Erfolg einstellt.

Damit du nicht von Anfang an auf das falsche Pferd setzt, musst du dir natürlich etwas suchen, das auch nur die Chance bietet, dich damit Selbstständig zu machen.

Wenn du von Anfang an siehst, dass bloggen gar nicht sooo profitabel und einfach ist, wie du es dir vorgestellt hast, LASS ES!

Hast du aber eine Geschäftsidee die, die Chancen bietet, die du suchst, dann verfolge sie, bis du Erfolgreich bist.

Wenn du mit digitalen Infoprodukten, zum Beispiel, nicht profitabel bist, liegt das nicht am Geschäftsmodell, sondern an deinen mangelnden Fähigkeiten.

Also musst du noch besser werden.

Am Anfang habe ich ja schon erwähnt, dass die meisten Kurse zum Thema “Geld verdienen im Internet” von einer Dauer von mindestens 3 Monaten ausgehen.

Diesen zeitlichen Radius solltest du auch als Minimum einplanen, bevor du erste Ergebnisse erwarten darfst.

Klar, bei dem einen gehts schneller, ich rate aber eher dazu mit längerem Horizont zu arbeiten.

Du weißt nie, was alles dazwischen kommt.

Die größten Motivationskiller

Nun weißt du alles darüber, wie ich es schaffe jeden Tag, motiviert, meine geplanten Aufgaben abzuarbeiten.

Aber es gibt da noch ein paar Motivationskiller, die du unbedingt vermeiden solltest.

Zu viel arbeiten

Mir ist es schon oft passiert, dass ich so viel gearbeitet habe und mich so sehr auf mein Business konzentriert habe, dass alles andere nebensächlich geworden ist.

Ich wollte mein Ziel unbedingt so schnell wie möglich erreichen und habe deswegen jede freie Minute gearbeitet.

Aber sich ein Business aufzubauen ist eine Mammutaufgabe.

Das erledigt man nicht einfach mal so eben in ein paar Wochen. Da könnte ich noch so sehr arbeiten, ich würde nicht “fertig”.

Es ging sogar soweit, dass ich mich überhaupt nicht mehr entspannen konnte.

Ich fand gar keinen Spaß mehr an Dingen, mit denen ich mich vorher stundenlang beschäftigen konnte.

Alles schien “überflüssig” und nicht zielführend.

Jetzt könnte man denken “ist doch gut, umso schneller bist du an deinem Ziel”

Das stimmt auch, solange du Spaß an deiner Arbeit hast. Wenn du einmal keinen Spaß hast und an deinem freien tag einen Ausgleich suchst aber keinen findest, dann wird es zum Problem.

Weil du dann den Spaß an der kompletten Sache verlierst.

Den Spaß verlieren

Es gibt viele Gründe, warum du deinen Spaß verlieren könntest und mit dem Spaß geht auch deine Motivation flöten.

Ich rede dabei aber nicht vom Anfang!

Am Anfang wird dir die Arbeit wahrscheinlich sowieso keinen Spaß machen.

Das ist vollkommen normal.

Du musst deine tägliche Arbeit zu einer Routine werden lassen und dann fängt sie auch an Spaß zu machen. (wie oben beschrieben)

Wenn du an einem Tag einmal wirklich ÜBERHAUPT KEINE LUST hast und dich alles nervt, solltest  du an diesem Tag eine Pause einlegen.

Es ist wichtig, dass du auf deinen Körper hörst und dir genügend Ausgleiche schaffst.

Sorge dafür, dass dir deine Arbeit auch in 3 Jahren noch Spaß machen wird.

Mache dir von mir aus zu jeder Arbeitsschicht einen leckeren Tee/ Kaffee/ Kakao, also etwas worauf du dich freuen und deine Schicht “einläuten” kannst

Sich nicht belohnen

Ich habe es eben schon mehrmals angerissen. Sorge dafür, dass du genügend Ausgleiche und Belohnungen hast, die dich auch anspornen weiter zu machen.

Machst du Samstags und Sonntags jeweils eine 4 Stunden Schicht, direkt morgens, wenn noch alle schlafen?

Dann belohne dich und deine Familie mit einem schönen Familienausflug.

Sorge aber auf jeden Fall dafür, dass deine harte Arbeit heute schon belohnt wird.

Irgendwann werden deine Bemühungen Ergebnisse zeigen und dann sind diese dir Belohnung genug.

Aber bis dahin musst du dich selbst belohnen. 😉

Ablenkungen / Unterbrechungen

Alles, was dich aus deinem Workflow rausbringen kann, ist ein riesen Motivationskiller.

Die Anstrengungen, sich immer wieder neu in seinen letzten Gedanken hinein zu denken verdoppeln und verdreifachen sich.

Das wirst du sicherlich schon einmal bemerkt haben, wenn du in deiner Arbeit unterbrochen wurdest.

Schalte deswegen alle Ablenkungen ab.

Smartphone im Flugmodus, bei Social Medias ausloggen usw.

Wenn du Kinder hast, suche dir eine Zeit, in der sie dich nicht unterbrechen. Mache wenn notwendig mit deinem Partner eine Abmachung, dass er alle Wehwehchen in dieser Zeit übernimmt.

Und wenn dich dein Kind einmal doch unterbrechen sollte hat es natürlich vorrang.

Wenn du ein Hobby hast, dass sich in deinem Hinterkopf immer wieder meldet, während du arbeitest, ist das die perfekte Gelegenheit.

Denn du kannst dieses Hobby als deine feste Belohnung für “nach der Arbeit” wählen.

Mache eine feste Zeit aus, auf die du dich freuen kannst.

Fange aber NIEMALS früher mit deiner Belohnung an, indem du deiner Arbeitszeit schneidest!

So eine inkonsequenz merkt sich dein Unterbewusstsein und solche Situationen werden sich häufen.

Keine Erfolge sehen

Es ist unheimlich demotivierend, nach wochenlanger Arbeit auf  das Geschaffte zurück zu blicken und festzustellen, dass man eigentlich überhaupt nichts geschafft hat.

Bei mir war es das Arbeiten am Design, das mich über Wochen beschäftigt hat und mich von meinen wichtigen Aufgaben abgelenkt hat.

So habe ich zwar wochenlang gearbeitet aber letztendlich nicht wirklich wichtiges auf die Beine gestellt.

Deswegen darfst du nur an wirklich wichtigen Aufgaben arbeiten. Wie du bestimmst, was wichtig ist weißt du ja jetzt.

Du musst auf jeden Fall jeden Monat zurückblicken können und eine Veränderung sehen.

Du kannst auch Screenshots von deiner Website machen und sie dann später als Vorher, Nachher Vergleich gegenüberstellen.

Schreibe wenn nötig ein Erfolgsjournal, in das du deine täglichen Erfolge schreibst.

Nach Wochen und Monaten der Arbeit kannst du dann zurückblättern und dir ansehen, dass du etwas geschafft hast.

Wie motiviere ich mich neu, wenn ich meine Motivation verloren habe?

Sagen wir, du hast einmal nicht geschafft, alle Motivationskiller von dir fern zu halten.

Wie schaffst du es jetzt dein Feuer wieder zu entfachen?

Mir ist es schon einige Male passiert, dass ich aufgrund von Schludrigkeit von meinem Ziel abgekommen bin.

Eine gute Möglichkeit, sich wieder neu zu motivieren, ist die “warum Frage” zu stellen.

Warum willst du dein Ziel eigentlich erreichen?

Je stärker dein warum ist, desto mehr hilft dir diese Technik.

Es muss ein tiefgreifendes fundamentales warum sein, vielleicht: Ich will meiner Familie das Leben ermöglichen, das sie verdient.

In der Regel ist diese Technik die motivierendste.

Wenn sie das nicht ist, solltest du an deinem warum arbeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist es, einfach mal eine Woche Pause zu machen.

Wenn du sowieso aus deiner Aufwärtsspirale geflogen bist und dich wieder neu in deine tägliche Arbeit Gewohnheit gewöhnen müsstest…

Nutze diese Gelegenheit als kleine Auszeit und mache all die Dinge, die du Aufgrund deiner Zielsetzung nicht machen willst.

Ob Filme/ Serien gucken, zocken, lesen, Shisha Bar, worauf du jetzt auch immer Lust hast, jetzt ist die Gelegenheit.

Allerdings sollte diese Auszeit nur maximal eine Woche gehen.

Und dann sollten deine Gedanken sein: “Endlich darf ich wieder an meinem Business arbeiten”

und NICHT “Och maan morgen gehts wieder weiter mit der Arbeit”

Das ist besonders WICHTIG!

Denn du bist deine Gedanken.

Und wenn du immer wieder denkst “kein Bock” “kein Bock” “kein Bock”, dann nimmt dein Gehirn/ dein Unterbewusstsein diese Gedanken an und du hast dann auch wirklich keinen Bock.

Wenn du dir selbst aber immer wieder sagst, wie sehr du dich auf die Arbeit freust, nimmt dein Unterbewusstsein auch diesen Gedanken an und du wirst dich wirklich freuen endlich wieder an deinem Business arbeiten zu dürfen.

Man sagt, dass unser Handeln zu 10% bewusst und 90% Unterbewusst ist.

Wenn dein Unterbewusstsein gegen dich arbeitet hast du also keine Chance.

Darum sage dir immer wieder, dass du dich freust, auch wenn es jetzt noch nicht so scheint.

Ich schaue mir immer wieder gerne Video von großen Marketern, Speaker oder Motivation Trainern an.

Ab und zu “erwische” ich dann ein Video, das genau einen Nerv trifft und ich unbedingt wieder anfangen will zu arbeiten.

Weil es mich daran erinnert, warum ich mit der Sache angefangen habe.

So einfach wie es klingt, schaue dir Motivationsvideos an.

Oder richte dir ein Belohnungssystem ein.

Das bedeutet, dass du jede erledigte Arbeitsschicht mit etwas schönem belohnst.

Etwas das dir gefällt und das du gerne machst, versteht sich.

Wie zum Beispiel zocken, Serien gucken usw.

Es darf nichts zu essen sein!

Der Grund ist klar, denke ich. 😉

Meine Frage an dich ist: hattest du auch einmal Motivationsprobleme und wie hast du sie überwunden? Wie motivierst du dich?


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